DIE RICHTIGE PFLEGE FÜR DEINE HAUT – TEIL 1

individuelle Hautpflege

Deine Haut ist ein Wunderwerk. Sie schützt dich vor Verletzungen, Krankheitskeimen, UV Strahlen, reguliert deine Körpertemperatur oder lässt dich Schmerzen und Berührungen fühlen. Mit einer individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmten Pflege, hilfst du ihr, gesund und schön zu bleiben. Wie das geht, liest du hier zum Einstieg in das Themenspezial zur Hautgesundheit.

HAUT VERSTEHEN

Haut ist funktional das vielseitigste Organ des menschlichen Körpers. Im Querschnitt lässt sich Haut grob in drei Schichten beschreiben. In der obersten Schicht, der Epidermis, werden die Hornzellen produziert, ein fein austarierter Prozess, der maßgeblich die Gesundheit unserer Haut verantwortet. Unter ihr liegt die Lederhaut, die mit ihrem Netzwerk aus Kollagenfasern der Haut ihre Elastizität verleiht. Darunter befindet sich die Unterhaut aus lockerem Bindegewebe und Fettzellen. Sie beliefert die oberen Schichten mit Nährstoffen und sorgt dafür, dass die Haut sich insgesamt verschieben lässt, was bei jeder Massage eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden kann. Hautpflege wirkt vor allem auf die Epidermis, Anti-Aging-Wirkstoffe sollen dagegen bis zur Lederhaut vordringen. In die Lederhaut wird auch die Farbe von Tattoos gestochen, weil sich diese Hautschicht im Gegensatz zur Epidermis seltener erneuert.

Haut hat sich über Millionen von Jahren entwickelt. Erst als Wirbeltiere Land betraten, entstand die dritte Hautschicht, was die Anthropologin Nina Jablonski als den bedeutsamsten Schritt in der Evolution der Wirbeltierhaut bezeichnet: Das Stratum corneum, besser bekannt als Schuppen, Federn, Haare oder Hornhaut. Die Haut als Spiegel der Seele ist eine alte Erkenntnis. Inzwischen rücken die Sinne der Haut in den Fokus von Medizinern. In der Haut treffen Innen- und Außenwelt aufeinander, an dieser Schnittstelle wird der Menschen seiner Existenz gewahr.

INDIVIDUELL ABGESTIMMTE PFLEGE

Jeder Mensch ist anders, so auch unsere Haut. Ob du eher eine empfindliche, trockene oder eher fettige Haut hast, kannst du leider nicht beeinflussen. Unser Hauttyp wird uns in die Wiege gelegt, sozusagen. D.b. an unseren Erbanlagen können wir nicht schrauben, jedoch wenn wir wissen, was unsere Haut braucht, können wir individuell auf ihre Bedürfnisse eingehen. Denn wie im Leben gilt: Gut tut, was gut tut.

NORMALE HAUT

Normale Haut ist ausgeglichen, weder trocken, noch fettig und neigt gewöhnlich nicht zu Unreinheiten. Bist du so ein Glückspilz, hast du in der regel eher selten das Gefühl, deine Haut eincremen zu wollen – oder irgendwie pflegen zu müssen. Ich denke; gut so. Das braucht deine Haut – vorerst – auch nicht. Glückwunsch!!

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Empfindliche Haut

Diese Haut neigt zu Rötungen, Irritationen – im Bereich der Wangen, dem nasenrücken oder dem Kinn. Oft spannt die Haut nach Sonnenbädern, brennt oder es bilden sich auch kleine, oberflächliche Blutgefäße. Oft haben sehr hellhäutige Menschen, die empfindlich auf Sonne reagieren, eine leicht empfindliche Haut.

WAS DU BRAUCHST: First: Sonnenschutz!! UV-Strahelen machen sich gerade auf empfindlicher Haut bemerkbar. Ich empfehle bereits eine Tagescreme, die bereits einen höheren Lichtschutzfaktor aufweist, zu nutzen. Das gilt im Frühjahr und Sommer. Empfindliche Haut hat diverse Trigger – daher ist hier “Weniger ist mehr!” angesagt. D. h. jekürzer die Liste der Inhaltsstoffe eines Produktes, desto besser stehen die Aussichten, dass du es verträgst.

WAS HILFT: Pflege für empfindliche Haut sollten daher beruhigende Wirkstoffe wie Panthenol, Calendula Extrakt, Nachtkerzen- oder Mandelöl enthalten.  Verzichtes solltest du hingegen auf Produkte, die Alkohol enthalten odr potentiell allergieauslösende Stoffe wie etwa Parabene als Konservierungsstoffe. Ebenso können Duftstoffe, ätherische Öle deine Haut reizen. Ganz klar gilt hier: Pflege riecht am besten nach nichts! Denn das bedeutet meist automatisch, es wurde hier auf wohlriechende Zusatzprodukte die keine Creme braucht, verzichtet. Und; wenn du ein Produkt gefunden hast, das deine Haut nicht irritiert – bleib diesem treu. Also probiere nicht ständig neue Produkte (mit neuen Inhaltsstoffen) aus!!

MISCHHAUT

Bei einer Mischhaut treffen zwei Hauttypen aufeinander: Die gefürchtete T-Zone, bestehend aus Nase, Stirn – ölig und neigt zu Unreinheiten, während die Wangen- und Kinnpartie trocken bleibt. Neben der noralen Haut, kommt dieser Typ am häufigsten vor.

WAS DU BRAUCHST: Hier die richtige Pflege zu finden, und zu halten ist ein Balanceakt. Denn auf der einen Seite gilt es, die trockenen Zonen mit Feuchtigkeit zu versorgen, gleichzeitig die übermäßige Talgproduktion an anderer Stelle zu regulieren. D.b. im Umkehrschluss, eine nicht zu sehr ausgeprägte Mischhaut, ist leichter in ihrer Pflege. Bei starker Ausprägung hinggen empfehle ich dir, verschiedene Produkte für verschiedene Bereiche des Gesichts.

WAS HILFT: Peelings oder Masken gegen unreine oder ölige Haut trägst du besser nur in der T-Zone auf, da sie die anderen Bereiche austrocknen würden. Im Winter empfehle ich eine andere Pflege als im Sommer – in der kalten Jahreszeit neigt deine Haut eher auszutrocknen, während sie im Sommer die Talgproduktion stärker ankurbelt. Diesen Unterschied solltest du besser berücksichtigen.

Kommende Woche geht es hier weiter, es folgen die Hauttypen feffige Haut, trockene Haut als auch und selbstverständlich – reife Haut. Letztere ist zwar immer trocken, dennoch hat vor allem reife Haut ihre ganz individuellen Bedürfnisse.

Herzlich, Catrin

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