Gesichtstraining, weil nicht nur dein Hintern ein Workout braucht

Interview Hanna Sacher

In Japan ist es eine jahrhundertealte Tradition, in den USA hoch im Kurs und nun auch bei uns angekommen: Gesichtstraining gegen Falten. Gymnastiktraining für die Problemzonen ist längst fester Bestandteil in für den Körper. Der Körper soll gestrafft, das Aussehen verbessert werden. Ähnlich funktioniert es in unserem Gesicht. Auch hier sitzen Muskeln, die trainiert werden wollen. Ergebnis: eine rosige, straffere Haut und weniger Falten.

Wer zornig, traurig, müde oder gestresst ist, zeigt das im Gesicht. Die sogenannte Zornesfalte zwischen den Augenbrauen wird tiefer, die Mundwinkel zeigen nach unten, die Stirn ist gerunzelt. All das hinterlässt Falten. Hanna Sacher weiß, dass Gesichtsgymnastik mehr ist als nur Schönheitsgymnastik – und kann selbst beim Autofahren geübt werden.

"Durch gezieltes Gesichtstraining kann man zwar den Alterungsprozess nicht aufhalten, aber man kann ihn entschleunigen und wir setzen auf eine nachhaltige Methode."

Wie beim Körpertraining wird im Gesichtstraining mit Dehnung, Entspannung, Straffung und Kräftigung gearbeitet. Klingt einleuchtend, wenn man bedenkt, dass mit steigendem Alter unsere Haut an Festigkeit verliert und die darunter liegende Fett- und Muskelmasse abnimmt und es somit zu Falten und hängenden Gesichtszügen kommt.

Hanna Sacher, Physiotherapeutin nach plastischer Chirurgie und Mentaltrainerin, hat im Rahmen ihrer Arbeit ein dreistufiges Anti-Aging-Programm fürs Gesicht entwickelt.

Ein Interview mit Hanna Sacher

Hanna – Es heißt; Trauer, Müdigkeit, Stress und Wut, all das zeigt sich in unserem Gesicht. Die sogenannte Zornesfalte zwischen den Augenbrauen wird tiefer, die Mundwinkel zeigen nach unten, die Stirn ist gerunzelt. Und all das hinterlässt Falten. Du zeigst Frauen, das nicht nur der Hintern ein Workout braucht. Erzähl bitte von dir: Woher kommt deine Philosophie? Was steckt hinter dem Konzept Gesichtstraining?

Ursprünglich kam ich auf das Thema Gesichtstraining aus 2 Gründen: einem beruflichen Grund und einem privaten. Beruflich habe ich mich als Physiotherapeutin auf die Behandlung in plastischen Chirurgie (vor allem auf Schönheitsoperationen) spezialisiert. In Behandlungen haben mich Kundinnen immer wieder gefragt, was sie selbst tun können bei Tränensäcken, Schlupflidern, verstärkter Faltenbildung oder abgesackten Wangen. Lange Zeit konnte ich nicht viel mehr antworten, als zu empfehlen, selbst einige Lymphdrainage-Griffe anzuwenden… Und das war auch nicht zufriedenstellend für mich…

Dann kam mir der zündende Einfall! Genauso wie man am restlichen Körper die Muskulatur trainieren kann, genauso kann und sollte(!) Mann/Frau auch die Gesichtsmuskulatur trainieren! So wie sich durch das Training auch am restlichen Körper, Schwellungen reduzieren lassen, das Gewebe gestrafft wird und die Konturen definierter werden, genauso ist es natürlich auch im Gesicht!

Privat hatte ich bei mir selbst erste Stirnfalten entdeckt. „Und das mit 25!“, dachte ich… Somit hatte ich auch einen persönlichen Grund, Methoden zu erarbeiten, die auch mir selbst helfen würden… Ich habe seitdem auf natürliche Weise alle meine Stirnfalten geglättet – mithilfe des „körpereigenen-Botox-Effektes“.

Und gibst du mir Recht, dass unsere Emotionen sich in unserem Gesicht abzeichnen?

Ja, tatsächlich können sich Emotionen in unserem Gesicht abbilden. Sind wir besorgt oder verärgert, kann das zum Beispiel die sogenannte „Zornesfalte“ verstärken. Fühlen wir uns matt oder abgeschlagen, kann auch unsere Augenpartie optisch müder wirken.

Ein weiterer Aspekt, der allerdings mindestens so starke Auswirkungen auf Alterserscheinungen in unserem Gesicht hat, sind unsere täglichen, unbewussten Gewohnheiten. Diese „prägen“ sich nämlich wortwörtlich in unserem Gesicht ein!

Diese Gewohnheiten können z.B. sein:

  • wenn wir unseren Kopf an unseren Händen abstützen und dabei unser gesamtes Gesicht „zerknautschen“
  • wenn wir beim Arbeiten am PC hochkonzentriert unser Augenbrauen zusammengezogen halten…
  • wenn wir Gesagtes Ausdruck verleihen möchten und dabei unsere Mimik über die Stirn verstärken.

Das sind nur Gewohnheiten, sind aber eigentlich für eine ausdrucksstarke Mimik gar nicht nötig. Es gibt ganz einfache Tricks, wie du eine lebendige Mimik hast, ohne gleichzeitig Falten zu produzieren. All diese Punkte sind nur Gewohnheiten, und sind keinesfalls für eine lebendige Mimik oder unseren Alltag nötig! Wir können diese Gewohnheiten sehr einfach umlernen und ersetzen.

Workout Gesicht Hanna Sacher

Bedeutet, Falten entstehen durch unsere Gewohnheiten. Wer beispielsweise oft mit hängenden Mundwinkeln herumläuft, entwickelt entsprechende Falten. Wer aber genau die Muskelpartien stärkt, die die Mundwinkel oben halten, der kann gezielt gegensteuern. Richtig?

"Wichtig ist, als Erstes seine eigene Mimik kennenzulernen und „faltenproduzierende“ Gewohnheiten zu ändern. Als zweiten Schritt folgen Kräftigungs- Übungen um schlaffe Gesichtspartien anzuheben. Als dritter Schritt kommt die Glättung von Falten, mithilfe spezieller Glättungsübungen."

Diese Abfolge habe ich übrigens in meiner „3-Stufen-Facelift-Formel“ zusammengefasst. Mein gesamter Online-Kurs ist danach aufgebaut. Denn wenn wir zu früh mit den Glättungsübungen oder der Kräftigung beginnen, aber trotzdem weiterhin unsere faltenproduzierenden“ Gewohnheiten haben, kann das Training nicht so gut wirken bzw. hemmen wir den Effekt der Übungen.


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"Gesichtstraining ist kein Kampf GEGEN das Altern, sondern viel eher ein Frieden schließen MIT dem Altern. Im Wissen, dass wir würdevoll altern können und uns dabei gleichzeitig schön fühlen können!"

Klingt einleuchtend, wenn man bedenkt, dass mit steigendem Alter unsere Haut an Festigkeit verliert und die darunter liegende Fett- und Muskelmasse abnimmt und es somit zu Falten und hängenden Gesichtszügen kommt. Das bedeutet, durch Gesichtstraining kann man zwar den Alterungsprozess nicht aufhalten, aber man kann ihn entschleunigen. Richtig?

Wir können den Alterungsprozess nicht aufhalten, aber wir können mit Gesichtstraining erreichen, dass sich das Alter nicht so sehr auf unserem Gesicht abbildet. Gesichter lassen sich grundsätzlich grob in zwei Kategorien einteilen:

die „knochigeren“ Gesichter: Bei diesen Gesichtern ist vor allem der Volumensverlust im Gesicht auffällig – das erzeugt dann schlaffere Gesichtszüge, mehr Falten und kann einen fahlen Gesichtsausdruck bewirken… Diese Typen haben hingegen dafür meist ein recht schlankes, definiertes Gesicht und keine Probleme mit einem Doppelkinn…

… und die „fleischigeren“ Gesichter: Diese Gruppe leidet häufig an einem „aufgequollenen“ Gesicht oder stören sich an ihrem Doppelkinn oder Tränensäcken. Diese Gruppe bekommt allerdings dadurch hingegen meist nur wenig Falten.

Für beide Typen gibt es sehr wirksame Übungen, um „Problemzonen“ zu trainieren und deren Vorzüge zu unterstreichen. Für die Gruppe der „knochigeren“ Gesichter empfehle ich vor allem Übungen, um die Muskeln zu stärken und Volumen aufzubauen. Durch den Muskelaufbau, wird die Wangenpartie zum Beispiel voluminöser, wodurch das Gesicht vitaler und frischer wirkt.

Für die Gruppe der „fleischigeren“ Gesichter empfehle ich Übungen, um die Zirkulation im Gesicht zu steigern und so die Schwellungen im Gesicht abzubauen. Außerdem gibt es Übungen, um Fettreserven rund um das Gesicht abzubauen, und so ein definierteres Gesicht zu bekommen.

Lass uns mal etwas praktisch werden. Was kann ich der Schwerkraft entgegensetzen? Was tun gegen Doppelkinn und schlaffe Haut?

Eine Übung für Anfänger kann folgende Übung sein:

  • Lege einen Chopstick oder Stift bereit
  • Stülpe dein Ober- und Unterlippe über deine Zähne.
  • Nimm jetzt den Stift oder Chopstick zwischen deine Lippen
  • Hebe deine Mundwinkel an, wie wenn du lächeln möchtest.
  • Spüre die muskuläre Aktivität in deinen Wangen.
  • Halte diese Übung für 5-10 Atemzüge.

Diese Übung kräftigt deine Wangenmuskeln, wodurch dein Wangengewebe angehoben wird. Außerdem beugt sie hängenden Mundwinkeln vor.

  1. Übung (Stirn):

Lege deine Hände verschränkt auf deine Stirn. Achte darauf, dass du deinen Schultergürtel nicht zu den Ohren hochziehst und dabei deinen Nacken verspannst. Versuche, den Abstand zwischen deinen Schultern und deinen Ohren möglichst groß zu halten

  • Öffne deine Augen ganz weit.
  • Achte darauf, dass du dabei nicht deine Stirn runzelt (Achtung, passiert bei den meisten ganz unbewusst und automatisch)
  • Kontrolliere mit deinen Händen, dass deine Stirn und Augenbrauen ruhig bleiben, während du deine Augen weit öffnest!
  • Halte für 10 Sekunden (Blinzeln erlaubt, falls du trockene Augen hast!)

Durch diese Übung lernst du deine Stirn weniger häufig unbewusst in Falten zu legen. Dadurch glättest du automatisch deine Falten. Außerdem reduzierst du Schlupflider durch die Aktivität deiner Augenmuskeln.

Hanna, wann sollte ich mit dem Gesichtstraining anfangen? Machst du hier Unterschiede in den verschiedenen Altersstufen?

Klar ist, je früher wir beginnen unser Gesicht zu trainieren, desto besser! Eigentlich sollte Gesichtstraining genauso zur Normalität gehören, wie das Training des restlichen Körpers auch. Beim allgemeinen Sport sagen wir ja auch nicht: „Ich warte besser bis ich 50 bin und Beschwerden bekomme, dann kann ich mit Sport beginnen!“

Nein, für uns alle ist klar, dass je früher wir mit Sport beginnen, desto besser! Genauso verhält es sich auch im Gesicht. Also besser beginnen, sobald du dies liest! Also jetzt. So kannst du dir ganz viele Alterserscheinungen ersparen.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Ein Vergleich: Wie würde dein Bauch aussehen, wenn du ihn noch nie trainiert hättest? Wahrscheinlich schwabbelig und unförmig… Unser Hausverstand sagt uns, eine Bodylotion alleine kann das nicht richten… Wir müssen die Bauchmuskeln trainieren, um einen definierten Bauch zu bekommen!

"Das Paradoxum ist: Von unserem Gesicht erwarten wir, dass es immer schön, straff und faltenfrei sein soll. Die Gesichtscreme soll das herbeizaubern. Doch eine Creme kann nicht das Gewebe unter der Haut straffen. Dafür müssen wir trainieren. Und indem wir das Muskelgewebe straffen, straffen wir unsere Haut."

Und natürlich ist Gesichtstraining auch geeignet für diejenigen, die bereits Alterserscheinungen, wie Falten oder schlaffe Gesichtspartien haben. Beim Training deines restlichen Körpers hörst du auch nicht auf, wenn du Beschwerden hast, richtig? . „Jetzt erst recht!“, denkst du dir, oder? Genauso ist es auch mit unserem Gesicht! Gerade dann, wenn sich Falten und schlaffe Partien zeigen, solltest du mit Gesichtstraining beginnen.

Und für diejenigen, denen ihr Erscheinungsbild am Herzen liegt und vorbeugend etwas tun möchten! Du bist vielleicht jetzt noch nicht so alt und hast daher auch noch keine oder wenige Alterserscheinungen. Good for you! Damit das aber so bleibt, beginne heute schon mit Gesichtstraining!

So arbeitest du vorbeugend und ersparst dir:⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  • Entstehung von Schlupflidern und damit auch eine Schlupflid-OP⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
  • Entstehung von horizontalen Falten auf der Stirn⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
  • vertikale Falten auf der Stirn (z.B. die.zwischen den Augenbrauen)⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
  • hängende Mundwinkel⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
  • Bildung eines Doppelkinns⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
  • Bildung von Tränensäcken
  • schlaffe Wangen

Aus dem Sport wissen wir, nicht trainierte Muskeln bauen sich ziemlich schnell wieder ab. Wie sieht das in unserem Gesicht aus?

Körpergewebe wird je nach Gebrauch und Einsatz aufgebaut oder abgebaut. Wird deine Muskulatur also mehr benutzt, setzt der Körper mehr Energie in den Aufbau von Muskelgewebe. ⠀

"Für unsere gesamten Muskeln gilt: Use it or lose it!"

Wird sie jedoch wenig genutzt, denkt der Körper: „Besser ich vergeude meine Energie nicht unnötig mit dem Erhalt der Muskulatur – sie wird ja ohnehin kaum benutzt.“⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Genau das passiert, wenn wir unser ganzes Leben nie richtig und gezielt unsere Gesichts-Muskulatur trainieren! Sie wird mit der Zeit immer schlaffer: die Wangen sinken immer mehr ab, Schlupflider bilden sich, das Doppelkinn wird immer mehr…⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Bevor du jetzt aber verzweifelst: Du kannst dir diesen Effekt auch zunutze machen: Und zwar indem du deinem Körper zeigst, dass du deine Gesichts-Muskulatur benutzt. Dadurch bekommt dein Körper den Impuls mehr Muskelmasse aufzubauen und dein Gesicht wird an Straffheit und Definition gewinnen! Nochmal; es gibt für das Gesicht ganz gezielte Übungen für straffere Wangen, eine definierte Gesichtskontur (bspw. Doppelkinn), um Schlupflider zu und Falten zu reduzieren!

Was hilft dir außerhalb der Yogamatte bei hormonellen Beschwerden?

Ich achte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, denn diese trägt auch zur Bildung von Hormonen und anderen wichtigen Botenstoffen bei. Und natürlich immer wieder Ruhephasen in den Alltag einbauen, das können auch einfach ein paar bewusste Atemzüge sein, und für einen guten Schlaf sorgen, damit der Körper und alle Zellen regenerieren und auch wirklich „ihre Arbeit“ machen können.

Was hältst du von Kosmetikprodukten, die versprechen, uns falten- und sorgenfrei zu cremen? Sollte ich hier die Finger von lassen oder empfiehlst du eine Kombination?

Die richtige, typgerechte Hautpflege für die Gesichtshaut ist wichtig, jedoch mindestens so wichtig ist es, von innen zu trainieren. Viele der Falten im Gesicht sind auf Gewohnheiten und zu schwache Muskeln zurückzuführen. Hautpflege von außen kann weder auf die Gewohnheiten einwirken, noch stärken sie die Gesichtsmuskeln. Somit können Cremes nicht auf die 2 Hauptursachen von Falten einwirken, daher halte ich viele der „Falten- und Sorgenfrei-Cremes“ für überflüssig.

Mein Tipp ist: Sorge für eine typgerechte Hautpflege von außen, damit die Haut alles bekommt, was sie braucht. Um dein Gesicht faltenfrei und straffer zu machen, nutze Gesichtstraining. Das ist deutlich wirksamer, als unzählige Produkte zu verwenden, und gleichzeitig schont es deine Geldbörse ;).

Gesichtstraining Hanna Sacher

Also siehst du das Ganze in einem ganzheitlichen Rahmen unserer Lebensgewohnheiten? Und wie sieht das bei dir privat aus? Gehört Gesichtstraining in deine Morgenroutine? Was ist dir wichtig? Wie sind deine Routinen?

Aktuell läuft mein 12-Wochen Online-Kurs Gesichtstraining und ich begleite meine TeilnehmerInnen. Das bedeutet, ich mache selbst täglich ein Workout aus dem Kurs. Denn ich möchte meinen TeilnehmerInnen nichts zumuten, was ich selbst nicht schaffe. Viele der Übungen kann ich mittlerweile auch nebenbei einbauen, ohne, dass es mich ein Mehr an Zeit kostet. Meine Kurs- TeilnehmerInnen berichten mir, dass sie alltägliche Tätigkeiten gefunden haben, während denen sie quasi nebenbei trainieren.

Mir persönlich ist es wichtig, jeden Morgen, bevor ich aufstehe, für einige Minuten Dankbarkeit und ein Wohlgefühl entstehen zu lassen. Natürlich gelingt das manchmal leichter und manchmal weniger leicht – ich versuche trotzdem diese Gefühle, unabhängig von äußeren Umständen, zu kultivieren. Eine weitere Routine, die ich täglich mit Freundinnen praktiziere: 3 Dinge/ Gefühle/Erlebnisse/Menschen etc. notieren, auf die ich stolz bin für die ich dankbar bin und die ich mir wünsche.

Wir teilen diese Nachrichten in einem gemeinsamen Chat und feiern uns täglich für unsere Erfolge, Erlebnisse und Wünsche. Diese Routine praktizieren wir nun seit mehr als 2 Jahren! Ich habe dabei über die Zeit beobachten können, wie ich selbstbewusster über mich selbst und mein Können spreche. Anstatt mit übertriebener Bescheidenheit abzuwinken, kann ich heute Komplimente viel besser annehmen und schenke mir auch immer wieder selbst ein Kompliment. 🙂 Durch das tägliche Erinnern an Dankbarkeit ist meine Wertschätzung für alltägliche Erlebnisse deutlich gestiegen. Durch das Bewusst-machen der eigenen Wünsche, priorisiere ich besser und erlaube mir auch, groß zu denken.

Außerdem ist es ein wunderbarer Weg, um mit Freundinnen in Kontakt zu bleiben, auch wenn wir uns nicht immer treffen können oder telefonieren. Durch das Teilen dieser täglichen Routine bleiben wir in Kontakt und bekommen die Highlights der Anderen mit! (Diese Übung stammt übrigens aus dem Buch „Pussy“ von Regena Thomashauer und nennt sich „Holy Trilogy“ )

Hanna, was mich persönlich noch interessiert: wann fühlst du dich richtig schön und machst dir keine Gedanken, wie du aussiehst?

Immer dann, wenn ich mich ganz verbunden mit mir selbst fühle und ganz bei mir bin. Meistens kommt es dann gar nicht so sehr auf äußere Umstände, Kleidung oder Make-Up an, sondern vielmehr um mein inneres Gefühl.

Und natürlich mag ich es auch, mich ‚aufzubrezeln‘ und mich selbst mit Schmuck, schöner Kleidung und Make-up zu verwöhnen. Wichtig für mich ist dabei, dass ich das für mich selbst mache für mein eigenes Wohlgefühl, und nicht, weil ich gefallen muss.

Alle wissen: Schönheit kommt von innen! Was ist Dein Credo für mehr Selbstliebe?

Bspw. beim Blick in den Spiegel nicht kritisch auf diese oder jene „Problemzone“ zu richten, sondern meine Vorzüge mit liebevollem Blick zu feiern. Weniger Vergleichen mit anderen. Wenn’s sein muss, auch zum Beispiel Social Media Accounts „entfolgen“, wenn sie ein Vergleichen oder Minderwertigkeitsgefühl bei mir auslösen. Oder mir immer wieder bewusst machen, dass es mich und auch alle anderen nur ein einziges Mal gibt und wir das viel mehr feiern sollten. Kurz „Der Weg ist das Ziel“ mehr und mehr verkörpern und auch alle kleinen Schritte am Weg zum Ziel zelebrieren.

Hanna, meine letzte Frage; Welches Kompliment macht dir Freude?

Ein Kompliment macht mir immer dann besonders viel Freude, wenn ich merke, dass es nicht nur eine Floskel ist. Wenn ich merke, dass mein Gegenüber seine Worte wirklich auf mich abstimmt und sie ernst gemeint sind.

Lieben Dank.

Portrait Hanna Sacher

Hanna Sacher, Physiotherapeutin nach plastischer Chirurgie und Mentaltrainerin, hat im Rahmen ihrer Arbeit ein dreistufiges Anti-Aging-Programm fürs Gesicht entwickelt.

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Catrin @Catrin and Jacob

Ich bin Catrin, die Gründerin von CATRIN AND JACOB. Ich helfe dir dabei mentale Stärke und Selbstwert aufzubauen. Warum? Weil zufriedene Frauen starke Frauen sind. Und weil unsere heutige Zeit starke Frauen braucht. Ich glaube an die Kraft von ganzheitlicher Schönheit. Und ich finde Selbstvertrauen schöner als alles andere.

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