Wenn du denkst, hörst du dir selber zu: Glaubenssätze ändern

Ändere deine Glaubenssätze

Die allermeisten Glaubenssätze wurden bereits vor unserem 6. Lebensjahr angelegt. Und obwohl wir mittlerweile bereits erwachsen sind, reagieren wir wie kleine Kinder. Deshalb sollten sehr alte Glaubenssätze einmal daraufhin überprüft werden, ob sie dem kritischen Blick eines erwachsenen Geistes noch standhalten oder geändert werden sollten.

Stell deine Glaubenssätze in Frage. Finde ein paar neue Gedanken und Leitsätze, die dich in Zukunft stärken, die dich ermutigen und motivieren. Fang an:

Wie sollte ich die Welt wahrnehmen, damit ich bekomme, was ich mir wünsche?
Welche Annahme unterstützt mich bei der Erreichung meiner Ziele?
Wie sieht die Welt aus, die mich an meine Ziele führt?

Mein Tipp: Nutze die Erfahrungen anderer Menschen (Mentoren) und studiere Biografien erfolgreicher Menschen.










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Wahre Liebe beginnt bei dir selbst. Klingt total logisch, oder?

1 STELL DEINE GLAUBENSSÄTZE AUF DEN PRÜFSTAND

Fang gleich mal mit einem deiner kräftigsten Glaubenssätze an. Was das bedeutet? Stell diesen Gedanken mal ein wenig in Frage. Halte dazu ganz gezielt nach Gegenbeweisen Ausschau. Frage dich ganz konkret und ausführlich und am besten schriftlich dazu:

Ist das wirklich wahr?
Gab es Situationen, in denen es anders war?
Gilt diese Überzeugung nur für mich?
Was widerspricht dieser Annahme?
Gibt es Menschen, die das anders sehen?

Ein Beispiel:

Glaubenssatz: „Das Leben ist kein Ponyhof.“

Ist das wirklich wahr? Stimmt das definitiv, 100%ig?

Ja so 100% trifft es das ja nicht ganz. Es gibt ja solche und solche Tage. Und die schlechten sind ja gefühlt gleich mehr. Die ziehen mich ja dann immer gleich noch mehr runter. Und da müsste ja ne Menge Positives passieren, das das die schlechten Tage aufwiegen würde.

Ich weiß es nicht, von daher kann ich nicht sagen, dass mein Glaubenssatz wirklich 100%ig der Wahrheit entspricht.

Gab es mal Situationen (bei mir oder anderen), in denen das nicht so war?

Na ja, im ganz Kleinen fällt mir gerade ein, dass ich ja öfters gern ins Kino gehe. Am liebsten ganz alleine zum Beispiel. Und ich gehe ja auch gern spazieren. Das mache ich auch am liebsten allein. Warum sollte ich nicht auch mal einfach eine Freundin mitnehmen…

Und dann fällt mir noch Sarah ein, als ich letzten Montag früher aus dem Büro ging, rief sie mich später noch an und wollte wissen, wie es mir geht.

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Gilt diese Meinung nur für mich oder auch für andere Menschen?

Nein … also, ich glaube zum Beispiel Petra ist da ganz anders, da ist immer alles leicht, ganz egal was passiert. Und ihr passieren ja auch immer nur lustige Dinge. Als ihr in Spanien das Portemonaie geklaut wurde, hatte sie gleich am Nachmittag eine Mitfahrgelegenheit. Umsonst. So ein Glück muss man mal haben. 

Was widerspricht dieser Annahme?

Na ja, es gibt genug Menschen, die scheinen mehr Glück zu haben, wenn man denen zuschaut ist alles so viel einfacher.

Gibt es Menschen, die das anders sehen? Und sind diese Menschen dann trotzdem okay?

Ja. Und mehr noch. Sie sind glücklich und bewundernswert. 

Versuch das mal selbst. Gehe in einen inneren Dialog und stelle step by step deine blockierenden Glaubenssätze in Frage.

2 Ursachen aufdecken

Lass uns nochmal auf die Ursachen schauen. Denn was einen wirklichen Unterschied und deine Motivation für Veränderung bringt ist, die Ursache dahinter zu identifizieren.

Frage dich: Was wäre, wenn ich das nicht mehr denken würde?

Oder auch: Warum wäre es gut, wenn ich diesen Glaubenssatz loslasse? Was wäre dann vielleicht Positives möglich?

 

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Zurück zu meinem Beispiel Glaubenssatz: „Das Leben ist kein Ponyhof.

Was wäre, wenn ich das nicht denken würde?

Wenn ich das nicht denken würde, dann würde ich mich trauen, die Dinge zu tun, die ich wirklich immer schon machen wollte. Öfter mal ein Kleid tragen, mich abends zum Essen verabreden, oder einfach auf ein Glas Wein. Die ganze Nacht. Ich würde vielleicht im Sommer verreisen, auch wenn ich allein bin. Vielleicht würde ich mich einfach trauen. Ich könnte eine neue Sprache lernen, und neue Menschen kennen lernen. Mich vielleicht selbstständig machen. Oder einfach einen anderen Job machen. Ich hab eigentlich noch das ganze Leben vor mir, ich müsste einfach nur mal anfangen. Den ersten schritt gehen. Ja, das könnte sich lohnen …

Hier ist es die Angst, das Leben zu verpassen. Ein anderes Mal kann es sein, dass du nicht gut genug bist, dich keiner ernst nimmt oder andere dies oder jenes haben, und du nicht. Und so sind unsere Glaubenssätze im Handumdrehen die Ursache, weshalb wir mit uns selbst nicht zufrieden sind und uns selbst nicht so annehmen können, wie wir sind. Frag dich jetzt doch mal: Was könnte sich in deinem Leben ganz konkret verändern, wenn du deine Glaubenssätze ablegen könntest?

Glaubenssätze Pinterest

3 Finde stärkende, positive Glaubenssätze

Es gibt nur eine Lösung; schreibe deine Glaubenssätze um bzw. finde neue, stärkende Leitsätze für dich. Fakt ist, du kannst nichts falsch machen, solange die Botschaft deines neuen Leitsatzes für dich positiv ansprechend und ermunternd ist.

Hier ein paar Beispiele:

„Das Leben ist kein Ponyhof.“ Ich kann jederzeit etwas ändern. Das Leben ist für mich.
„Ich bin beziehungsunfähig.“ Ich muss noch den richtigen Partner für mich finden.
„Geld verdirbt den Charakter.“

 

Ich bin ein guter Mensch, egal wie mein Kontostand ist. 
„Ich darf keinen Fehler machen.“ Fehler gehören zum Leben dazu. Fehler sind meine Erfahrungen.
„Das schaffe ich sowieso nicht.“ Ich nehme mir die Zeit das zu lernen, was mir wichtig ist.

Du hast jetzt viel über dich selbst herausgefunden. Über dein Denken. Über deine Blockaden. Vielleicht auch über deine Möglichkeiten …. Herzlichen Glückwunsch.

Fang an deinen Autopiloten im Kopf abzuschalten und dein Leben selbst und ganz bewusst zu steuern. Klar ist, das klappt nicht von heute auf morgen. Denn, was du dein Leben lang gedacht hast, geht nicht mit ein paar Übungen machen, aus dem Kopf. Fakt ist, wenn du Veränderung willst, gilt: verändere die Art, wie du über dich selbst sprichst. Es sind nicht die Dinge die uns stören, sondern die Bedeutung die wir ihnen geben. Es gilt, dein Denken umzutrainieren. So wie im Sport. Day by day.

"Do it for 21 days and it becomes a habit.
Do it for 90 days and it becomes a lifestyle."

sagt man. Was heißt das? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es gilt dieses Verhalten zu unterbinden. Studien beweisen, dass nach 21 Tagen, die inneren Widerstände stark abnehmen und eine neue Gewohnheit etabliert ist. Oft hilft es die Gewohnheit in so viele kleine Einheiten wie möglich zu teilen.

Warum? Ganz einfach, das Gehirn lernt nur durch Wiederholungen und umso öfter wir etwas tun, desto schneller gewöhnst du dich daran.

Also sei achtsam in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren. Achte auf deine Gedanken und versuche dich regelmäßig dabei zu erwischen, wie du einen einschränkenden Glaubenssatz denkst. Und dann? Lächle liebevoll und denke ihn andersherum. Nicht vergessen; immer, wenn wir glauben, strenger mit uns sein zu müssen, ist es eigentlich etwas ganz anderes, was wir brauchen: mehr Selbstliebe. Let`s go.

Mach dir Freude,

Catrin

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Wann hast du deinem eigenen Spiegelbild zuletzt eine ernst gemeinte Liebeserklärung gemacht?

Catrin Kreyss

Ich bin Catrin, Make up Artist, Coach und Online Unternehmerin. Nach 20 Jahren in der Modeindustrie weiß ich: Schönheit strahlt für mich aus einem Menschen heraus. Natürliche und wahre Schönheit kommt nicht nur von innen – sie beginnt auch dort.

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