Wenn du denkst, hörst du dir selber zu: Glaubenssätze entschlüsseln

Entschlüssle deine Glaubenssätze CATRIN AND JACOB

WAS SIND GLAUBENSSÄTZE ÜBERHAUPT?

Ich darf nicht, ich kann nicht, ich soll nicht… Diese Sätze stürzen uns garantiert ins Unglück, weshalb wir sie lieber schnell loslassen sollten. „Glaubenssätze“ der Name ist für sich selbstsprechend: ist ein Begriff, welcher von der Psychologie geprägt wurde und unsere tief verankerten Überzeugungen beschreibt. Es geht um unser Selbstbild, als auch um jenes der Außenwelt. Glaubenssätze haben Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung der Realität. Sie sorgen dafür, welche Wertungen und Interpretationen wir unseren Lebensereignissen zuschreiben.

„Ich lasse meine Gedanken und Überzeugungen nicht los - ich hinterfrage sie.“ Byron Katie

Es sind Sätze, die wir gewohnheitsmäßig – unbewusst oder bewusst – glauben. Und, und das ist die Crux; wir sind davon überzeugt, dass die Inhalte wahr sind. Sie betreffen bspw. unser Selbstwertgefühl, unser Liebesleben oder unseren Erfolg. Sind sie positiv, gehen wir glücklich durchs Leben, die Frage jedoch ist: Wie viele wirklich glückliche Menschen kennst du? Wenn du also noch nicht ganz da bist, wo du sein möchtest, dann lass uns schauen, ob es vielleicht an deinen Glaubenssätzen liegt.










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Wahre Liebe beginnt bei dir selbst. Klingt total logisch, oder?

WIE WIR DIE WELT SEHEN

Unser Gehirn fokussiert sich eher auf Probleme und nicht auf die freudigen Ereignisse, um so besser auf Gefahren reagieren zu können. Nicht nur das, auch die selektive Wahrnehmung spielt eine große Rolle dabei, wie wir die Welt sehen: Unser Gehirn kann gar nicht alle Reize und Informationen, die täglich auf uns einprasseln, verarbeiten. Es filtert diese also, nimmt einige wahr, andere werden ausgeblendet und rauschen sozusagen durch unser Gehirn durch, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. So wird vor allem das wahrgenommen, was für uns derzeit wichtig erscheint, was unsere bisherigen Erfahrungen bestätigt und auch was wir erwarten. Wenn du also zum Beispiel in der Schule eine schlechte Mathetest geschrieben hast, deine Lehrer*in dir sagt, dass Zahlen wohl nichts für dich sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du die nächste Matheklausur ebenfalls verhaust. Warum? Du verinnerlichst nicht nur, dass du kein Mathegenie bist, du bekommst es auch immer wieder bestätigt … (selbsterfüllende Prophezeiung und so unten mehr : )

Glaubenssätze Pinterest

(Negative) Glaubenssätze lernen wir nicht nur in der Schule, auch in der Familie, bei Freunden – schlichtweg durch Erfahrungen, die wir tagtäglich machen. Das Problem dabei ist, dass sie uns unsere Möglichkeiten limitieren.

Typische negative Glaubenssätze sind beispielsweise:

Keiner mag mich.

Ich habe immer Pech.

Ich kann sowieso nichts ändern.

Das schaffe ich sowieso nicht.

Dafür bin ich zu alt/zu jung…

Ich muss immer alles alleine machen.

Ich werde eh enttäuscht, also freue ich mich lieber auf nichts.

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

So etwas wie

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ 

Was passiert, wenn ich das glaube? Kurz; Ich entwickele mich nicht. Ich glaube, dass ich nichts dazulernen kann. Bspw. wenn du jetzt eine Stellenbeschreibung liest, denkst du: „Nein, das ist nichts für mich. Ich bin nicht mit dem Computer aufgewachsen, also kann ich mich da nicht reinfuchsen.“ Was passiert: Du verpasst Chancen und bleibst auf der Stelle stehen. Die Wahrheit ist, du wirst bis an dein Lebensende auf der Stelle treten.

 

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Noch ein Beispiel?

„Du musst dich anpassen. Du willst doch dazugehören!“ 

Yes, Baby! Wenn du nicht alleine dastehen möchtest, dann pass dich gefälligst an. Sei wie die anderen. Höflich. Bescheiden. Mach das, was die Menschen um dich herum von dir erwarten. Nix mit Nein. Nix mit eigener Meinung.

Fakt ist, die Sache mit den Glaubenssätzen ist verdammt ernst. Denn wenn du wirklich glaubst, du musst allen gefallen und dich anpassen, dann ist das der Grund, warum du dich irgendwie immer fremdgesteuert fühlst. Und nie zufrieden mit dir selbst bist. Warum? Weil du nicht sein kannst wie du bist. Weil du nicht deinen eigenen Bedürfnissen, Werten und Überzeugungen folgst, sondern allen anderen.

Glaubenssätze – da sind sich die Experten einig – bestimmen maßgeblich unser Denken und Handeln. Und genau hier liegt aber auch die Problematik, denn Glaubenssätze sind vor allem eines: unbewusst. Und wenn wir uns unsere Glaubenssätze nicht irgendwann im Laufe des Lebens bewusst machen und diese eventuell von negativen in positive Überzeugungen umwandeln, können sie uns unseren beruflichen Erfolg oder unser privates Glück kosten. Wieso?

Das Denken spiegelt die Art unserer Glaubenssätze wieder, die wiederum unsere Emotionen und Verhaltensweisen beeinflussen und auch zu „selbsterfüllenden Prophezeiungen“ führen können.

SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIUNG: DIE AUSWIRKUNG NEGATIVER GLAUBENSSÄTZE

Weil wir unbewusst immer wieder nach der Erfüllung unserer Glaubenssätze suchen. Sind diese negativ behaftet, werden wir im Laufe unseres Lebens immer wieder dieselben damit verbundenen negativen Erfahrungen machen und unsere Glaubenssätze dadurch tiefer und tiefer verankern. Wir begeben uns also geradezu in eine Abwärtsspirale. Die Rede ist von der sogenannten selbsterfüllenden Prophezeiung.

Und was macht den Unterschied? Nachdenken? Bewusstsein?

Ich darf Glaubenssätze und Überzeugungen haben, na klar. Wenn du glauben möchtest, dass die Welt böse ist: dann los. Wenn du dich bewusst entscheidest, lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, haben zu wollen: prima! Schau dir mal dein Leben an. Dein Leben ist das Resultat aus den Dingen, die du glaubst. Und wenn du das noch nicht verstehen kannst – kommt hier eine Liste – und vielleicht erkennst du den einen oder anderen Gedanken. Wie? Du spürst es gleich beim Lesen. Vielleicht denkst du, WOW – die schreibt von mir.

Wichtig ist nur, sich der eigenen Glaubenssätze bewusst zu sein, herauszufinden, ob du deinen Glaubenssätzen folgen möchtest oder ob sie für dein (Lebens)Glück hinderlich sind, und dich von einschränkenden Glaubenssätzen zu befreien. Das bedeutet Bewusstseinsarbeit: Ich setz mich mit dem auseinander was in mir ist.

FINDE DEINE GLAUBENSSÄTZE RAUS

Schritt 1 heißt jetzt erstmal, die eigenen Glaubenssätze zu identifizieren. Hier findest du eine Liste mit 100 typischen Glaubenssätzen. Aufpassen, die Glaubenssätze die mit „Ich bin“ beginnen, können besonders mächtig sein, weil sie sich auf deine Identität beziehen. Ich empfehle dir zuerst dort zu schauen.

Tipp: Es ist hilfreich sein, wenn du hier nicht allzu lange nachdenkst, sondern einfach spontan entscheidest. Auf diese Weise gibst du deinem Bauch mehr Raum als deinem Verstand. Und das macht natürlich Sinn, wenn es darum geht, unbewusste Gedanken herauszufinden. Lies dir die Glaubenssätze durch und markiere diejenigen, die für dich eine Rolle spielen und tief in dir etwas auslösen.

Mach dir Freude,

Catrin

 

PS: Was hier kommende Woche folgt: „Finde deine Glaubenssätze“ (Teil 2) „Ändere deine Glaubenssätze“ (Teil 3) „Aus „negativ“ mach „positiv“: Positive Glaubenssätze“ (Teil 4). Bis dahin –

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Wann hast du deinem eigenen Spiegelbild zuletzt eine ernst gemeinte Liebeserklärung gemacht?

Catrin Kreyss

Ich bin Catrin, Make up Artist, Coach und Online Unternehmerin. Nach 20 Jahren in der Modeindustrie weiß ich: Schönheit strahlt für mich aus einem Menschen heraus. Natürliche und wahre Schönheit kommt nicht nur von innen – sie beginnt auch dort.

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