Wenn du denkst, hörst du dir selber zu: Glaubenssätze identifizieren

Finde deine Glaubenssätze

WIE DU ERKENNST, DASS EINE FORMULIERUNG EIN GLAUBENSSATZ IST?

Nachdem eigentlich jeder Satz ein Glaubenssatz ist, gibt es hier eine Fülle von möglichen Überzeugungen. Achte auf Formulierungen, die du häufig von dir gibst:

Welche Sätze sagst/denkst du aus dem Brustton der Überzeugung?

Was sagst du selbst regelmäßig mit großer Überzeugung?

Woran glaubst du? Und könnte das vielleicht manchmal keine so gute Idee sein?

1 IDENTIFIZIEREN SPRICHWÖRTER UND WEISHEITEN

Sprichwörter und Weisheiten (Eltern, Lehrer etc.) haben wir oft als eigene Glaubenssätze übernommen. Deshalb könnte sich mal ein Blick auf die Sprüche unserer Vorfahren und auf das, was wir selbst regelmäßig sagen und denken, lohnen. Frag dich dazu:

Welche Sprichwörter fallen dir spontan ein?

Welche Weisheit hat deine Mutter/ Oma… dir mit auf den Weg gegeben?

Was hat Papa immer zu sagen gepflegt?

"Alte Liebe rostet nicht."
"Auge um Auge, Zahn um Zahn."
"Den Letzten beißen die Hunde."
"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm."
"Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln."

1 IDENTIFIZIEREN SPRICHWÖRTER UND WEISHEITEN

Sprichwörter und Weisheiten (Eltern, Lehrer etc.) haben wir oft als eigene Glaubenssätze übernommen. Deshalb könnte sich mal ein Blick auf die Sprüche unserer Vorfahren und auf das, was wir selbst regelmäßig sagen und denken, lohnen. Frag dich dazu:

Welche Sprichwörter fallen dir spontan ein?

Welche Weisheit hat deine Mutter/ Oma… dir mit auf den Weg gegeben?

Was hat Papa immer zu sagen gepflegt?







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Ich hab hier mal ein bisschen recherchiert. Hier kommen 177 Sprichwörter, die vielleicht nicht ganz so förderlich für dein Glück sind:

2 MÜSSEN, DÜRFEN, KÖNNEN, SOLLEN UND SEIN

Eine weitere Gruppe von Glaubenssätzen verwenden die Modaloperatoren „müssen„, „dürfen„, „können„, „sollen“ und „sein

Eine hervorragende Art, deine Grundüberzeugungen zu entdecken, besteht darin, Beweise für bestimmte Glaubenssätze aufzuschreiben. Um deinen eigenen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen, kann dir hier die Satzergänzungsmethode weiterhelfen. Nimm dir 15 MIN Zeit und ergänze folgende Satzanfänge.

Wenn ... dann;
Es ist nun mal so, dass...
Die Menschen sind ...
Das Leben ist ...
Weil ...
X bedeutet Y

Ich hab hier mal ein bisschen recherchiert. Hier kommen < 299 negative Glaubenssätze, die dir im Weg stehen können:

3 IDENTIFIZIERE VERALLGEMEINERUNGEN

Deine Überzeugungen erkennst du auch daran, dass du verallgemeinerst und Wörter wie „alle“, „jeder“, „keiner“, „nie“, „immer“ etc. verwendest.

Beispiele hier sind:

Alle Männer sind Schweine.

Das Leben ist hart und ungerecht.

Ich muss immer alles allein machen.

Mich nimmt nie jemand ernst.

Um auch hier deinen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen, hilft dir die Satzergänzungsmethode. Wenn du also mit den ersten beiden Möglichkeiten noch nicht so weit gekommen bist, dann nimm dir 15 MIN Zeit und ergänze die Satzanfänge.

Alle Menschen …
Frauen sind …
Männer sind …
Ich kann nie …
Ich darf nie…
Ich darf nie …
Ich muss immer …
Immer …
Nie …
Das Leben …

Und nun schau dir mal deine Liste an und sortiere. Unsinnssätze wie „Alle Menschen … gehen schlafen.“ oder „Männer … sind behaart.“ kannst du jetzt streichen. Vielleicht bleibt jetzt gar nicht so viel übrig?

Glaubenssätze Pinterest

Mein Tipp: Achte die nächsten Tage oder vielleicht sogar Wochen mal auf deine Gedanken und Überzeugungen. Was sagst und denkst du regelmäßig und mit voller, inbrünstiger Überzeugung?

WENN DU DENKST, HÖRST DU DIR SELBER ZU: FOLGEN VON GLAUBENSSÄTZEN

Glaubenssätze sind immer mit emotionalen Reaktionen verbunden. Die häufigsten Folgen von Glaubenssätzen lassen sich in den folgenden Kategorien von Gefühlen zuordnen: Der Glaube, dass das erwünschte Ergebnis nicht erreichbar ist, ungeachtet der vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen einer Person (z. B. Krebs ist unheilbar.)

 

hilflos

Der Glaube, dass das erwünschte Ziel zwar grundsätzlich erreichbar ist, aber nicht für die betreffende Person (z. B. Andere können das, aber bei mir wird es nicht funktionieren). wertlos bedeutungslos

 

handlungsfähig

Die Überzeugung, dass das Erreichen des er- wünschten Ergebnisses oder des erwünschten Zustandes durchaus möglich ist, und die Person lernfähig ist.

 

wertlos

Der Glaube, dass man das erwünschte Ziel nicht verdient hat, weil man etwas getan bzw. nicht getan hat, oder weil man einfach in einer bestimmten Weise „ist“, z. B. Es steht mir nicht zu, ein leichtes Leben zu haben.

 

wertvoll

Die Überzeugung, dass die Person es verdient, das erwünschte Ergebnis zu erreichen, weil dafür die angemessenen Leistungen erbracht werden.

 

bedeutungslos

Der Glaube, dass die angestrebten Ergebnisse für das Individuum, wie auch für die Mitmenschen, keinerlei Bedeutung aufweise.

 

bedeutungsvoll

Die Überzeugung, dass das erwünschte Ergebnis ebenso für andere Menschen und soziale Beziehungen genutzt wird.

 

sinnlos

Der Glaube, dass das Leben sinnlos sei und das Erreichen eines erwünschten Ergebnisses erst gar nicht angestrebt wird.

 

sinnhaft

Die Überzeugung, dass das erreichte, erwünschte Ergebnis eingepasst ist in den gesamten Lebensprozess, und die Person das Leben als sinnvoll erachtet.

 

 

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WIE DU DEINE GLAUBENSSÄTZE NEU SORTIERST

Glaubenssätze sind nicht gut oder schlecht. Heißt, es gibt hier eigentlich kein positiv und kein negativ. An dieser Stelle macht es Sinn, sich mal zu fragen: Was möchte ich denken und was lieber nicht?

Schau dir deine Glaubenssätze, die du gesammelt hast, jetzt mal genau an und überlege bei jedem dieser Sätze:

> Übung 1: Eine hervorragende Art, deine Grundüberzeugungen zu entdecken, besteht darin, Beweise für bestimmte Glaubenssätze aufzuschreiben:

Frag dich doch mal: Ist dieser Satz wirklich wahr oder nicht?

Welcher dieser Aussagen engt mich ein und erzeugt ein Gefühl von Druck in mir?

Ist diese Aussage wahr oder nicht?

Woher weiß ich, dass dies wahr (falsch) ist?

Kann ich wirklich wissen, dass dies wahr (falsch) ist?

Wie fühle ich mich, wenn ich an diesen Satz denke?

Wie wäre es, wenn ich gar nicht fähig dazu wäre, diesen Gedanken zu denken.

Woher kenne ich das?

Von wem kenne ich das?

Ist das heute noch nützlich und hilfreich?

Woran hindert dieser Glaubenssatz mich?

Könnte mich dieser Gedanke von einem grandiosen Leben fernhalten?

Wozu hat er bisher gedient bzw. wozu war er gut?

Welche dieser Überzeugungen steht mir und meinem Glück im Weg?

Welcher Glaubenssatz tut mir gut und stärkt mich?

An welchem Gedanken möchte ich gerne festhalten?

Aber vielleicht hat es bei dem einen oder anderen aufgedeckten Glaubenssatz jetzt schon ein bisschen geknirscht im Kopf – oder besser noch in deinem Herzen?

Lass uns den letzten Schritt gehen und deine Glaubenssätze (etwas) entkräften. Oder – um es richtig richtig zu machen: Lass uns den Weg frei machen! Für mehr Selbstbestimmung, Glück, Lebensfreude und Erfolg.

Mach dir Freude

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Wann hast du deinem eigenen Spiegelbild zuletzt eine ernst gemeinte Liebeserklärung gemacht?

Catrin Kreyss

Ich bin Catrin, Make up Artist, Coach und Online Unternehmerin. Nach 20 Jahren in der Modeindustrie weiß ich: Schönheit strahlt für mich aus einem Menschen heraus. Natürliche und wahre Schönheit kommt nicht nur von innen – sie beginnt auch dort.

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