Mehr Selbstbewusstsein – 12 Ideen die dich weiterbringen

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit – was denn nun? Meist verstehen wir unter den Begriffen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und auch Selbstwert ähnliche Dinge. Im Detail unterscheiden sie sich aber:

Selbstbewusstsein, der Duden schreibt in Anlehnung an das philosophische Verständnis des Begriffes… das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt. Kurz, sich seiner selbst bewusst zu sein.

Selbstwert bedeutet, sich selbst für wertvoll zu halten. Aus beidem resultiert dann Selbstvertrauen bzw. Selbstsicherheit: die Fähigkeit, sich selbst etwas zuzutrauen und sicher aufzutreten. Und zwar unabhängig davon, welche Kleidergröße wir gerade tragen oder wieviele Dellen am Po sind. So oder so ist es sinnvoll, hier Zeit zu investieren, in der wir uns unserem Innenleben widmen und die ein oder andere Blockade mal wegräumen, wenn wir denn eine haben.

Denn wer Selbstbewusstsein besitzt, geht nicht nur gelassener mit Konflikten und Konfrontationen um, so jemand hat auch mehr Erfolg und traut sich Größeres zu. Das Gute daran: All diese Fähigkeiten unterstützen sich gegenseitig.

 WOHER KOMMT DAS SELBSTBEWUSSTSEIN?

Die Basis sind drei Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Was bin ich wert?

Dahinter steht die Eigenwahrnehmung. Das Bewusstsein darüber, was man ist, fühlt, kann („Ich tanze sehr gut und spreche fließend 3 Sprachen.“). Die Bewertung. Die Anerkennung der eigenen Talente und Fähigkeiten („Darauf bin ich stolz.“). Wie selbstbewusst jemand ist und welches Selbstwertgefühl man hat, hängt zum Teil von den Genen, aber meist noch stärker von der Umwelt und der kindlichen Prägung ab.

Es ist allzu leicht, andere für ein starkes Selbstbewusstsein zu beneiden. Schwieriger ist es, klar zu machen, wodurch sich Selbstbewusstsein zeigt. Denn es ist immer eine Kombination verschiedener Signale, die Selbstbewusstsein vermitteln.  Manche nehmen wir ganz bewusst wahr, während andere unscheinbarer, aber ebenso wirkungsvoll sind.






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WIE ZEIGT SICH SELBSTBEWUSSTSEIN?

Menschen mit Selbstbewusstsein weisen häufig bestimmte Eigenschaften auf:

  • Sie erlauben es sich selbst Fehler zu machen und akzeptieren diese bei Anderen
  • Sie äußern ihre Meinung ohne Furcht vor Kritik oder Ablehnung
  • Sie nehmen Komplimente an
  • Sie gehen mit Kritik um
  • Sie sind kontaktfreudiger und gehen auf andere zu
  • Sie äußern ihre Wünsche und setzen sie durch
  • Sie stellen Forderungen
  • Sie sagen Nein

Klar ist, Selbstbewusstsein begeistert. Wer Selbstbewusstsein hat, ist sich sowohl über seine Stärken, als auch über seine Schwächen bewusst. Dieser Aspekt wird häufig übersehen.

LÄSST SICH SELBSTBEWUSSTSEIN ERLERNEN

Das Gute ist, gezieltes Coaching kann hier die Lösung sein. Allerdings muss man auch dazu verstehen, wie Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein entstehen. Unser Gehirn ist neuronal plastisch. Das bedeutet, dass sich Synapsen, Nervenzellen oder sogar ganze Hirnareale verändern können. Das Gehirn optimiert die Datenbahnen für laufende Prozesse. Kurz; das bedeutet, dass das Gehirn dazu durchaus in der Lage ist, Selbstbewusstsein zu erlernen. Um das auch zu erreichen, müssen wir an unserem Selbstvertrauen arbeiten.

Das eigene Selbstbewusstsein ist prinzipiell an einfache Prinzipien geknüpft. Fakt ist, es ist ein Prozess – bedeutet man kommt langsam voran. Aber man kommt voran. Tag für Tag. Erwarte also keine Wunder. Und sei bereit daran zu arbeiten.

Selbstbewusstsein

12 SCHRITTE ZU MEHR SELBSTBEWUSSTSEIN

#1 LÄCHLE!

Der schnellste Trick den ich kenne, um dir im Handumdrehen positive Gefühle und mehr Selbstbewusstsein zu holen. Warum? Dein Geist ist mit deinem Körper verbunden. Das eine bedingt das andere. Bedeutet: Wenn du dich gut fühlst, fühlt sich dein Körper automatisch gut. Denn wenn du lächelst, erkennt dein Gehirn, welche Muskeln genutzt werden. Das sorgt dafür, dass er Glückshormone ausschüttet. Andersherum gilt das, denn dein Gehirn macht hier keinen Unterschied. Forciere ein Lächeln und du stellst unweigerlich eine Veränderung deiner Gefühle und deiner damit verbunden Selbstsicherheit fest. Was das für dich bedeutet? Ein Lächeln wirkt sich nicht nur auf dein Erscheinungsbild aus, sondern auch auf deine eigene Einstellung und somit dein eigenes Glück.

Übung: Lächle so breit und stark wie du kannst. Strecke beide Arme in die Höhe als ob du gerade beim Marathon ins Ziel eingelaufen bist und balle deine Fäuste so fest du kannst.

#2 DEINE ATMUNG

Der Puls steigt, die Atmung wird flach. Hallo Aufregung! Der Körper wechselt jetzt in einen Zustand, in dem es schwierig wird, klare Entscheidungen zu treffen. Diesen Zustand kannst du beeinflussen, und zwar mittels der richtigen Atemtechnik. Wie das geht? Sobald du merkst, dass dein Körper in einen erregten Zustand wechselt, verlangsame deine Atmung und atme  tief in deinen unteren Bauchteil. Atme durch die Nase ein und den Mund aus. Konzentriere dich ganz bewusst auf deine Atmung und wohin der Luftstrom in deinem Körper geht. Fühle, wie sich dein Bauch ausdehnt und wie die Luft beim Ausatmen ausströmt. Atme rhythmisch und langsam. Probier`s mal aus.

#3 DIE KÖRPERHALTUNG

Wie bei Tipp #1, geht es darum, deinen Gefühlszustand und damit dein Selbstsicherheitsgefühl durch deine Körperhaltung zu beeinflussen. Richte dich also mal bewusst auf: gerader Rücken, Kopf hoch, Blick geradeaus. Die Schultern nach hinten, Brust raus. Denk dir ein drittes Auge auf die Brust, das nach oben schauen will. Beuge die Knie leicht  an, denk dich 10% größer als du bist und mach diese Haltung so stark und standfest wie es geht. Denke dir ein Tornado, käme er auf dich zu, würdest du in dieser Haltung mittendurch gehen und es würde dir nichts passieren. Alles andere fliegt weg, nur du bleibst stehen.

Was passiert? Deine Körperhaltung hat zwei unterschiedliche Auswirkungen. Zum einen beeinflusst sie deine innere Selbstsicherheit. Und zum anderen strahlt die richtige Körperhaltung Selbstbewusstsein aus. Versuch das mal.

#4 DANKBARKEIT

Es wird dich vielleicht verwundern wie wirkungsvoll dieser Tipp ist : ) Überlege dir doch mal, für was du dankbar bist. Denn durch das bewusste Fokussieren auf die Dinge, die gut sind, kannst du Selbstvertrauen aufbauen. Fange also bei dir selber an. Wofür bist du alles dankbar? Schreib es auf. Was schätzt du am Leben? Mach dir klar was du schon alles erreicht hast! Schreib alles auf. Punkt für Punkt. Ganz klein bis hin zu den ganz großen Dingen.

Und bitte erzähl mir nicht, dass es da nichts gibt. Das glaub ich nicht. Denk mal nach. Es müssen nicht die weltbewegenden Dinge sein. Im Gegenteil: Die kleinen Dinge sind oftmals die besten.

Wenn du das hast, gehe einen Schritt weiter und überlege dir, für was du in deinem Umfeld (Familie/Freunde/Beruf) alles dankbar bist. Hier geht’s ausschließlich darum, wofür du dankbar bist im Leben. Dann geh noch einen Schritt weiter und überlege dir, was du in dieser Welt und an diesem faszinierenden Leben, in diesem einmaligen Augenblick alles toll findest. Wiederhole diese Übung täglich. In der Wiederholung liegt die Kraft.

#5 SPORT

Du und dein Körper ihr lebt eng beieinander. Und Sport wirkt sich nicht nur auf dein äußeres Erscheinungsbild aus, sondern darüber hinaus auf dein Selbstbild. Sport ist zudem ideal, um Trägheit oder Energie-Täler zu überwinden. Was das heißt? Mach einen Spaziergang, geh joggen, dreh `ne Runde auf deinem Fahrrad, geh ins Fitnessstudio. Es ist egal, wie du dich sportlich betätigst – der Punkt ist – dass du es tust.

Du kennst doch das Gefühl anschließend; du fühlst dich besser. Nicht nur, dass du mehr Energie hast, du hast gleichzeitig auch das Gefühl etwas geschafft zu haben. Und das fühlt sich immer gut an, finde ich.

#6 BEWEG DICH SCHNELLER

Frage: Wie bewegt sich ein zielgerichteter Mensch im Vergleich zu einem niedergeschlagenen Mensch? Die Antwort ist klar: die Energie macht den Unterschied. Kennst du das Ziel, weißt du wo du hinwillst. Haben wir eine Richtung gehen wir voller Energie, Vertrauen und aus Freude. Tu es ihnen nach!

Für mich, gibt es nicht Einfacheres um mich selbst aufzumuntern, als beim Gehen einfach einen Gang zuzulegen. Ich fühle mich automatisch energetischer und selbstbewusster. Versuch das mal! Geh mal ne Runde schneller durch die Strassen und fühl in dich rein, wie es ist.

#7 POSITIVES DENKEN

Mach negativen Gedanken einen Strich durch die Rechnung. Positives Denken ist die Grundlage für positive Ausstrahlung. Wie in der Physik gilt auch hier; Energie folgt Energie. Und das ist ansteckend.Fazit, mach dir positive Gedanken. Im Ernst – du entscheidest was du denkst – das machst du ganz allein. Sprich du hast es in der Hand, oder eben im Kopf.

#8 AKZEPTIERE FEHLER

Es ist enorm wichtig sich einzugestehen, dass Fehler nur allzu menschlich sind. In unserer Gesellschaft haben Fehler einen extrem negativen Beigeschmack. In anderen Ländern oder Kulturen gehören Fehler zur Persönlichkeitsentwicklung einfach dazu. Und Recht haben sie.

Die Crux ist doch: Fehler sind nicht vermeidbar! Um Selbstsicherheit zu erlangen, musst du lernen, eigene Fehler zu akzeptieren. Kannst du dies nicht, so werden sie dir immer im Weg stehen. Bei jeder zu treffenden Entscheidung. Stattdessen solltest du in Fehlern die Möglichkeit zum Lernen erkennen. Wenn du einen Fehler machst, nimm die Erfahrung mit und nutze sie für die Zukunft. Erst wenn du aufhörst dich für Fehler selbst zu kritisieren oder vor dir selbst zu rechtfertigen, kannst du voller Selbstbewusstsein auftreten.

#9 SEI DIR DEINER STÄRKEN BEWUSST

Mach dir doch einfach eine Liste. Ich nenne sie gern die 1000 RESSOURCEN Liste, mach dir Gedanken darüber, welche Eigenschaften du als Stärken bezeichnen würdest und welche Eigenschaften vielleicht noch nicht so ausgeprägt sind, wie du es gern hättest. Schreibe alles auf. Nimm dir Zeit zum reflektieren. Und wenn du deine Liste hast, arbeite an deinen Stärken und an deinen Schwächen. Arbeite in beiden Richtungen. Immer.

#10 LASS WORTEN TATEN FOLGEN

Es ist verrückt wie viele von uns einfach nur sind und es vorziehen, nichts zu tun, sagen etc. denn dann kann man auch nichts falsch machen. Sie fürchten von anderen beurteilt zu werden, wenn sie etwas tun, sagen etc. Wahr ist jedoch, du kannst gar nichts „Falsches“ tun. In Echt ist es doch so, dass alle die gleiche Angst haben und extrem froh sind, wenn jemand anders das fragt/sagt was wir schon die ganze Zeit im Kopf haben.

Sprich, wenn du weiterkommen willst, mach den Mund auf. Tu es! Sag es! Sprich über deine Ideen. Erzähl anderen davon. Teile deine Meinung mit. Ein großer Teil von uns sucht, für jede kleine Tat, nach einer Erlaubnis. Wir suchen in uns selbst, in unserem Gewissen.  Brich aus diesem System aus. Gib dir selbst die Erlaubnis zum Handeln.

 

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#11 ÜBERNIMM VERANTWORTUNG

Klar ist doch, nur du bist dafür verantwortlich, wie dein Leben verläuft. Da wo du gerade stehst hast du ganz allein entschieden, oder andersrum deine Entscheidungen haben dich dahin gebracht, wo du gerade stehst. Sprich, erst wenn du erkennst und verinnerlichst, dass nur DU und niemand anderes verantwortlich ist – für dein Handeln und dein Leben – kannst du dein Selbstbewusstsein stärken.

Was daraus folgt ist, lass dein Leben nicht durch andere bestimmen. Triff Entscheidungen anhand deiner Kriterien. Das ist die wichtigste Grundvoraussetzung überhaupt. Fatal wird es, wenn wir die Schuld bei anderen Personen suchen, in äußeren Umständen oder der Gesellschaft. Die Wahrheit ist: Dir wird nichts geschenkt, – Wenn du ein Selbstbewusstsein willst, musst du etwas tun. Also, tue es. Punkt.

#12 MACH DIR FREUDE

Dieser Satz sagt sich nur zu leicht, sagst du. Yes. Aber so banal es klingt, so richtig ist es auch.

Egal welche Ziele du dir setzt. Wenn du diese angehst, ohne dabei einen Funken Freude zu haben, wird es schwer, diese überhaupt zu erreichen. Nichts schadet deiner Motivation mehr als mangelnde Freude. Aus meiner Erfahrung weiß ich, wenn du kontinuierlich an einer Sache dran bleibst, entwickelt sich Freude. Was heißt das? Gib dir selbst die Erlaubnis stolz auf dich zu sein. Gib dir etwas Zeit um deine Freude zu zelebrieren. Belohne dich.

Mach dir klar, auch Selbstbewusstsein hat mal miese Tage. Willkommen in der Realität Mensch. Und diese Zustände sollten wir nicht versuchen wegzuschminken oder wegzustylen. Denn gerade in diesen Momenten brauchen sie unsere Aufmerksamkeit. Sie geben uns den Hinweis darauf, dass wir uns mal zurückziehen sollten. Um uns Gutes tun zu können, vor Blicken und Urteilen anderer geschützt zu sein und höchstens die Menschen um uns zu haben, die uns in jedem Fall so lieben, wie wir sind, wenn es uns selbst gerade so schwerfällt. Auch das gehört zum Menschsein dazu.

Mach dir Freude,

Catrin

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Wann hast du deinem eigenen Spiegelbild zuletzt eine ernst gemeinte Liebeserklärung gemacht?

Catrin Kreyss

Ich bin Catrin, Make up Artist, Coach und Online Unternehmerin. Nach 20 Jahren in der Modeindustrie weiß ich: Schönheit strahlt für mich aus einem Menschen heraus. Natürliche und wahre Schönheit kommt nicht nur von innen – sie beginnt auch dort.

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