Wie steht es um dein Selbstvertrauen, mach den Test

Neu im Blog: Wie steht es um dein Selbstvertrauen

WIE STEHT ES UM DEIN SELBSTVERTAUEN?

Schüchtern bin ich nicht, auf Partys kann ich unterhaltsam sein und auch in großen Runden meine Meinung sagen. Kein Problem! Aber wenn ich vor Publikum eine Rede halten muss, ist es aus, schlimmstenfalls befällt mich Panik. Wie das aussieht? Das Blut rauscht im Kopf, ich zittere und höre meine eigene Stimme kaum.

>> Die Wissenschaft weiß mittlerweile, dass Menschen mit einem schwachen Selbstvertrauen zu hohe Ansprüche haben, an alle, vor allem an sich selbst. Was das heißt? Ich müsste im Grunde zuerst einmal meine eigene Messlatte korrigieren, denn die liegt zu hoch.

Mangelndes Selbstvertrauen entsteht im Kopf. Dort haben wir ein Selbstkonzept, also ein Bild von uns, das allerdings subjektiv ist. Dieses Bild bewerten wir ohne Pause, Tag für Tag, 90% unbewusst. Je negativer man es einstuft, desto niedriger der sogenannte Selbstwert.

ANGEBOREN ODER DOCH ANERZOGEN?

Selbstvertrauen ist wichtig. Es hat Einfluss darauf, wie wir in der Berufswelt zurechtkommen, in wen wir uns verlieben, wie wir mit unseren Kindern, Partnern und Freunden umgehen. Es ist der Schlüssel zu einem glücklichen Leben. Wer viel Selbstvertrauen hat, kann Krisen und Niederlagen besser bewältigen, sieht zuversichtlich in die Zukunft. Je mehr jemand dagegen an sich selbst zweifelt, umso mehr Probleme hat er.

Doch wo kommt es her, mein schwaches Selbstvertrauen? Ist es angeboren oder in der Kindheit entstanden und schwer zu ändern? Muss ich die Ursache in einer Therapie mühsam ausgraben?

Fakt ist, unsere Erinnerungen, bewusst oder unbewusst, beeinflussen unsere bevorstehenden Aktionen. So kann bspw. die Erinnerung eines negativen Kommentars eines Kollegen in einer Besprechung vor vier Jahren noch immer dazu beitragen, das wir lieber den Mund halten. Umgekehrt kann uns vielleicht ein Vortrag an der Uni, selbst wenn wir uns kaum noch erinnern, das Selbstvertrauen geben, auf der Jahreshauptversammlung der Firma das Wort zu ergreifen.

TEST: WIE STEHT ES UM DEIN SELBST VERTRAUEN?

Einfache Fragen sind dein erster Schritt zu mehr Klarheit. Vielleicht geben dir die Fragen bereits einen Hinweis: Wo fühle ich mich wertvoll, wo nicht. Beantworte die Fragen ganz intuitiv – ohne viel darüber nachzudenken oder sie zu bewerten. Dauert nur ein paar Minuten.

Laura Ann Petitto, kognitive Neurowissenschaftler der Harvard University beschreibt das in etwa so: "Nehmen Sie einmal an, dass Teile ihres mangelnden Selbstvertrauens eher Freud`sche als genetische Ursachen haben. Das kann durchaus auf Muster zurückzuführen sein, die in der Kindheit angelegt wurden und darauf beruhen, wie ihre Eltern sie behandelt haben oder wie andere sie wahrgenommen haben. Ihre neuronalen Bahnen werden als Reaktion darauf Erinnerungen ablegen. Stellen Sie sich das wie eine zementierte Straße vor, die in Zukunft spontane Reaktionen auslösen kann. Aber wenn Sie die Straße mit neuen Erinnerungsnetzwerken beschichten können, sind Sie in der Lage, sie umzuleiten. Sie können Brücken darüber bauen. Sie werden die Straßen vielleicht nie ganz los, weil sie so fest angelegt worden sind, aber sie können um sie herum arbeiten und buchstäblich neue Straßen bilden."

 

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SELBSTZWEIFEL: JEDER HAT SIE, KEINER WILL SIE

Allein, wenn du das weißt, geht`s dir besser. Jeder Mensch hat Selbstzweifel. Das ist so und das wird immer so sein. Egal, wie erfolgreich, mutig oder selbstbewusst jemand auftritt.

Hillary Clinton, Christine Lagarde, Clara Shih oder Sheryl Sandberg sprechen mit den renomierten Journalistinnen Katty Kay & Claire Shipmann in ihrem Buch DAS NEUE SELBSTBEWUSSTSEIN über ihre ganz eigenen Selbstzweifel.

Die Kunst ist es, die Dinge trotzdem zu tun. Trotzdem auf die Bühne zu gehen und trotzdem die Welt von dir zu überzeugen. Mach dir klar, dass Selbstzweifel zu den normalsten Dinge der Welt zählen. Das nimmt deinen Selbstzweifeln gleich den Wind aus den Segeln. Wie du das noch besser hinkriegst? Mit Self Care Routinen stellst du dich wieder in den Fokus deines Alltags und lernst, wie du besser auf dich Acht gibst. So kannst du deinen Körper, Geist und deine Seele bewusster wahrnehmen und stärken.

>> Frag Dich doch mal: In welchen Momenten kommen Selbstzweifel? Was sind die Auslöser? Und am wichtigsten: Sind diese Gedanken gerechtfertigt oder nicht? Sind sie wirklich wahr?

Selbstvertrauen

Sei dir bewusst, wir (Frauen!) bewerten uns immer zu kritisch. Sei bei solchen Gedanken konkret und benenne genau, in welcher Situation was schief gelaufen ist. Das nimmt Selbstzweifeln gleich die „Kraft der großen Unbekannten“. Je klarer die Auslöser sind, umso leichter wird es für dich, die Selbstzweifel loszulassen. Und dann, lass sie auch los. Mehr Tipps und Insights in #99 SELF CARE TIPPS.

Die einfachste Strategie ist in Momenten wie diesen; such dir eine Situation aus deiner Vergangenheit, in der du etwas erfolgreich geschafft hast. Egal, wie groß oder klein der Moment scheint. Dein Kopf wird so in eine positive Richtung gelenkt und die Zweifel haben gar nicht erst die Chance, lauter zu werden.

Probier` das mal aus.

Herzlich, Catrin

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Wann hast du deinem eigenen Spiegelbild zuletzt eine ernst gemeinte Liebeserklärung gemacht?

Catrin Kreyss

Ich bin Catrin, Make up Artist, Coach und Online Unternehmerin. Nach 20 Jahren in der Modeindustrie weiß ich: Schönheit strahlt für mich aus einem Menschen heraus. Natürliche und wahre Schönheit kommt nicht nur von innen – sie beginnt auch dort.

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