Schluss mit dem Tabu Periode! So nutzt du deinen Zyklus

Blogartikel: Zyklus der Frau

Josianne Hosner ist Expertin für den weiblichen Zyklus. In ihrer Arbeit geht sie auf die Verbindung zwischen dem Mond- und dem Zyklus der Frau ein. Was es damit auf sich hat und wieso Weiblichkeit so ein wichtiges Thema ist, wieso der weibliche Zyklus in der heutigen Gesellschaft unter geht und was jede Frau für sich selbst tun kann, erzählt sie im Gespräch.

So nutzt du deinen Zyklus NACHHALTIG

Interview mit Josianne Hosner

Josianne, wie kam es dazu, dass du das Thema Zyklus für dich entdeckt hast?

Angefangen hat alles ganz klassisch mit 2 Büchern. Das erste Roter Mond, von der Kraft des weiblichen Zyklus, als auch Drachentage habe ich gelesen und quasi aufgesogen. Es war unbeschreiblich in Worten zu lesen, was ich schon lange in meinem Körper gespürt habe. Nur hatte ich noch nie eine andere Person drüber sprechen gehört.

Was hat sich seither in deinem Leben verändert?

Ich habe zum ersten Mal verstanden, was in meinem Körper los ist. Und ich meine das jetzt nicht ausschließlich auf hormonelle Basis. Ich meine, ich bin ja nicht immer gleich drauf.

Und wir urteilen allzu schnell, es geht mir gut oder es geht mir schlecht. Sie ist gut drauf oder sie ist schlecht drauf. Das `Sie ist gut drauf` deckt sich erstaunlicherweise mit der Zyklusmitte, unserem Eisprung. Wie eben das `Mann, ist die schlecht drauf. Die kriegt wohl ihre Tage` sich treffsicher auf den Moment kurz vor der Menstruation bezieht.

"Im Prinzip kann ich das so sagen, seit ich zyklisch lebe - lebe ich viel mehr im Einklang mit mir selbst."

Fakt ist, Hormone verändern sich während des Zyklus, sie steigen, sie sinken und das wiederum löst Gefühle in uns aus. Verschiedene Empfindungen bedürfen gleichzeitig verschiedene Bedürfnisse.

Im Prinzip kann ich das so sagen, seit ich zyklisch lebe, d.h. seit ich meinen Zyklus kenne, seit ich weiß, was mir an welchem Zyklustag gut tut – lebe ich viel mehr im Einklang mit mir selbst.  Was im Umkehrschluss wiederum bedeutet; ich  höre viel schneller auf meine Bedürfnisse. Konkret heißt das, ich tue nichts, was nicht gerade passend ist.

Du sagst, wir können den weiblichen Zyklus mit dem Mond vergleichen, haben wir auch diese vier Phasen wie der Mond. Erklärst du mir kurz diesen Gedanken?

Also anschaulich wird es, wenn wir in Jahreszeiten sprechen. Die Menstruation setze ich gern gleich mit dem inneren Winter. Winter ist die innere Zeit von Ausruhen, Stille und Rückzug. Was folgt ist der Frühling, die Zeit nach der Menstruation. Das Aufblühen, die Fühler ausstrecken, die Welt wird wieder spannend, man oder besser Frau verlässt die Höhle.

Der Sommer ist die Zeit der Hitze, der Fülle, der Lust – wir sind voll präsent für andere Menschen. Wir können Bäume ausreißen, unser Energielevel ist am höchsten.

Dann kommt der Herbst, eine Zeit wo wieder alles kristallklar wird. Eine Zeit des Loslassens, wo wir keine Geduld haben für Oberflächlichkeit. Im Herbst geht an`s Eingemachte. Diese Zeit wird von Außen oft als anstrengend wahr genommen. Zeit für Klartext, ist für Außen nicht einfach. Schwierig wird es, wenn eine Frau nicht weiß, was mit ihr los ist. Sie hat einfach die rosarote Lebensbrille abgenommen, und sieht jetzt klar. Da kommt so manches an die Oberfläche. Und ich denke, das ist ihre Qualität. Wenn man hier jetzt folgt, also hinschaut statt weg, ist genau das die Phase die unsere Lebensqualität immens steigert. Also was wir da abtun als PMS Syndrom, sind über 200 unterschiedlichste Symptome. Die könnte man gewiß auch anders aufschlüsseln.

Und dann kommt wieder der Winter, die Natur ruht, der Körper ruht – die Zeit der Menstruation. Wir können auch sagen, dass der Neumond die Menstruation symbolisiert und der Vollmond den Eisprung. Bevor es künstliches Licht gab, haben Frauen bei Neumond. In einer anderen Zeit wurde diese Zeit den Frauen auch gegeben. D.h. ihnen wurde Essen gekocht, Kinder wurden behütet – eine Zeit für Träume um gestärkt aus der Menstruation zurück zu kommen.

Die chinesische Schwimmerin Fu Yuanhui ließ die Welt bei den Olympischen Spielen 2016  in Rio wissen, was für viele Frauen maximal privat ist: Sie habe in der vergangenen Nacht ihre Periode bekommen, sagte sie in eine Fernsehkamera. Wie groß ist der Einfluss des Zyklus auf unser Wohlergehen?

Das finde ich toll denn das macht total Sinn. Wir müssen verstehen, unser Körper ist keine Maschine. Und das Spannende ist doch, dass wir uns alle Phasen zu Nutze machen können – wenn wir zyklisch leben.

Das ist jetzt nicht zu verwechseln mit; Boah, ich mag nicht immer leisten. Nein, und das ist jetzt die gute Nachricht, wir bspw. gerade in der Phase der Menstruation oder kurz davor laufen wir mental auf Hochtouren. D.b. jetzt ist der Zeitpunkt für innere Arbeit: Gedanken sortieren, Wünsche formulieren, Visualisieren – das sind alles Stärken der prämenstruellen Phase.

Vor dem Eissprung und um den Eisprung herum ist der Körper wieder leistungsfähiger. Dafür brauchen Frauen jedoch in der zweiten Zyklushälfte also vor der Menstruation, und während der Menstruation eine Stunde mehr Schlaf.

Wie groß ist also der Einfluss auf unser Wohlergehen? Er ist weitaus höher als wir annehmen. Schwierig wird es, wenn wir ständig dagegen ankämpfen. Dann wird es anstrengend. Unser Körper gerät in Zwiespalt, denn wir leben gegen unsere Natur, gegen unsere Bedürfnisse als Frau. Die Folge? Stress entsteht. Konkret: Nackenschmerzen. Menstruationskrämpfe. Der Körper sagt uns; Hey, mach mal Pause. Mach mal halblang. Oder Du hast viel geleistet, und es ist jetzt OK kürzer zu treten.

Zyklus Frau

Warum beeinflusst mein Zyklus mein Leben?

Auf der einen Seite könnte man das nun rein hormonell erklären, Das Zusammenspiel von Östrogen und Progesteron. Es steigt, es sinkt. Diese Dinge. Mir geht es jedoch mehr um die Gefühlslage der Frau, zudem habe ich noch einen fast philosophischen Ansatz. Die Grundlage jedes Menschen ist doch das zyklische Leben. Männer, Frauen und Kinder – wir alle sind zyklischer Natur.

Beobachten wir bspw. die Natur, habenen wir in unseren Breitengraden 4 Jahreszeiten. Ohne Winter würden im Frühjahr die Bäume nicht sprießen. Im Herbst gäbe es keine Früchte und es würden die Blätter nicht fallen. Dieser natürliche Rhythmus ist überall in der Natur gegeben. Er ist gegeben im Mondlauf: Neumond zum Vollmond wieder zum Neumond. Der Mond bewegt unsere Gewässer; Ebbe und Flut. In unserem Alltag haben wir kleinere Rhytmen:  der banalste ist wohl unser Tages Rhythmus. Morgen – Mittag – Abend – Nacht. Kleine kleine Rhythmen von Ein- und Ausatmen. Von schlafen und wachen. Wir alle sind zyklische, rhythmische Wesen.

Für mich persönlich sage ich daher weniger; Ich habe einen Zyklus. Stimmiger ist doch; Ich bin zyklischer Natur. Mein Zyklus und ich sind nicht losgelöste Elemente sondern das ist einfach so, wie eine Frau tickt.

Hast du ein Beispiel für mich?

Lass mich das mit einem umgekehrt erklären, was passiert, wenn wir eben nicht zyklisch leben. Was passiert, wenn wir zu viel einatmen? Wir hyperventilieren. Wenn wir immer nur einatmen kann man das ja gleichsetzen, als wären wir immer nur auf Achse. Wenn wir immer nur leisten, geben, zehrt uns das aus. Das nagt an uns. Das ist fern von natürlich.

Was ist, wenn immer Flut wäre? Es gäbe zu viel Wasser.

Was wäre, wären wir immer in unserer Vollmond Energie? Es wäre zu viel. Wir täten uns selbst einen großen Gefallen, wenn wir mit dem inneren Rhythmus mitgingen. Das macht uns weich, das macht beweglich und am Ende wieder und vor allem stabil für das Leben.

Wir kennen doch alle Frauen, die werden Monat für Monat von ihrer Menstruation `überrumpelt`. Im Nachhinein folgen Bestürzung, wie krass die letzten Tage waren. Es ist doch erstaunlich, das eine Sache die allmonatlich wiederkehrt manche noch immer überraschen kann und aus dem Gleichgewicht bringt. Und parallel noch immer mit Scham und Unbehagen belegt ist.

"Das ist wahr, in unserer Gesellschaft hat der Zyklus keinen Platz."

Stimmt. Der Zyklus hat in unserer linearen Gesellschaft ja nicht wirklich einen Platz. Warum ist es eigentlich so wichtig, dass wir unseren Zyklus kennen?

Das ist wahr, in unserer Gesellschaft hat der Zyklus keinen Platz. Wir leben in einer Gesellschaft, wo niemand etwas wissen möchte. Ein Arbeitgeber möchte selbstverständlich nicht wissen, das eine Frau menstruiert noch will er etwas darüber hören, das sie weniger leistungsfähig ist. Die Schwierigkeit ist hier doch immer noch, dass Menstruation mit Krankheit gleich gesetzt wird. So wundere ich mich nicht, dass Menstruationsschmerzen, also Krämpfe, Kopfschmerzen der einzige Lösungsweg der Frau ist, kürzer zu treten. Also es ist am Ende der Körper, der hier ganz klare Signale setzt; Hey leg dich hin und schau mal hin. Schau mal dein Leben an. Was machst Du? Wo hetzt du umher? Wohin geht es? Warum hast du keine Zeit? Um ruhig zu sein? Um bei dir zu sein?

Die Sache ist jedoch, das wir nicht einfach sagen könne, die Gesellschaft ist dafür verantwortlich. Wer ist schon die Gesellschaft? Das sind wir Frauen und Männer. Das sind wir. Wir sind die Gesellschaft.

Das heißt dann aber gleichzeitig, es ist wirklich an jeder einzelnen Frau gelegen, ob sie ihren Zyklus kennen lernen will und! ob sie mit diesem Wissen etwas anfangen möchte. Und zwar etwas, was ihr Leben immens vereinfacht.

Ich kenne unzählige Geschichten von Frauen, die meinen Kurs besucht haben, die sagen, seitdem sie ihren Zyklus kennen, seit sie wissen an welchem Tag sie sich befinden, seit sie ihre Bedürfnisse kennen, ist ihre Selbstliebe gewachsen. Ihr Selbstwertgefühl. Sie geraten emotional weniger in chaotische Situationen, weil sie wissen, wann ist der Zeitpunkt für ein Gespräch. Wann ist der Zeitpunkt, sich zurück zu ziehen. Seinen Zyklus zu kennen ist also wie ein Katalysator, um sich selbst besser kennen zu lernen. Und wenn man sich kennt, weiß man was man mag oder eben auch nicht. Kurz: was Platz hat oder keinen Platz mehr hat.

Wie lässt sich der Umgang mit Menstruation und Zyklus, den du kritisiert, ändern?

Indem wir zu aller erst einmal mehr über unseren Zyklus wissen. Ein Zyklus ist ja immer von Menstruation zu Menstruation. Er besteht aus diesen 4 Vierteln. Indem wir beginnen darüber zu sprechen, aufklären, nicht mehr reduzieren auf diese Scheiss- Menstruation. Ich höre immer wieder Menstruation ist schmerzhaft, überflüssig, biologisch unnötig. Wenn wir da wieder umkehren könnten, in das Wunder der Natur. Denn – ohne Menstruation kein Mensch. Wir leben alle nur, weil unsere Mütter bluteten. Und wenn wir diese Kraft, dieses Geschenk wieder annehmen könnten, in unser Leben integrieren , drehen wir das ganze wieder um. Wieder die Geschichte, das Ekel, Scham und Schmerz das wir das drehen könnten. In einem weiteren Sinne von Umwandeln-  in ein Staunen, in ein WOW, Danke.

Und das ist jetzt hart für alle, die unter massiven Schmerzen leiden. Für mich beginnt es nicht mit dem Gang zum Gynokologen sondern es beginnt damit, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Ich gehe davon aus, das sich das Leben für 90 % der Frauen, das Wissen und das Bewusstsein der 4 Jahreszeiten  – ändern könnte, hin zu einem Leben das schöner und gehaltvoller zu leben wäre. Und das bedeutet für mich Gelassenheit.

Wie stehst du zum Thema hormonelle Verhütung?

Schwierige Frage; ) Ich bin glücklich, nicht hormonell zu verhüten. Selbstverständlich gibt es auch immer Ausnahmen. Aber ich behaupte auch hier, dass es für 90 % der Fälle nicht sinnvoll ist. Das man mehr überdeckt, verdeckt an Empfindungen, an Bedürfnissen und auch an Gefühlen. Und keine Frau der Welt sollte für ein paar Tage Fruchtbarkeit ein Leben lang Hormone einnehmen. Wir alle wissen doch längst, Hormone machen was mit einem. Der Großteil Frauen könnte natürlich verhüten. Und ich weiß oft nicht, warum sie das in Kauf nehmen einfach weil es einfacher ist, oder schneller sich eine Pille einzuführen.

Es gibt seit Jahren massenhaft Literatur über die Nebenwirkungen der Pille. Was mich aber immer noch mehr schockiert, wenn junge Mädchen mit 16 mit ihrer Mama zum Gynäkologen gehen, wegen bspw. unreiner Haut um sich die Pille zu verschreiben zu lassen. Lange bevor sie sich kennen gelernt haben. Bevor sie ihre Sexualität entdecken konnten. Bevor sie ihre Bedürfnisse formuliert hat.

Was passiert, wenn man nicht auf seinen Körper hört?

Dann meldet sich der Körper. Lauthals.

Das kann in dieser Thematik ganz klar sein, mit heftigen Migränen, Bauchkrämpfen, klaren Menstruationsbeschwerden. Das ist der Körper, der sagt; Hey, kannst Du mich bitte mal beachten. Mich ernst nehmen. Dir Zeit nehmen. Und das ist ja die Crux mit der linearen Gesellschaft. Es soll immer alles jetzt und sofort möglich sein. Undenkbar im Job zu fehlen, weil Frau Bauchkrämpfe hat. Ehrlich, wer traut sich das heute? Auch wenn es vielleicht wirklich nötig wäre? Oder ein Date absagen? Sorry, ich hab gerade meine Periode. Das macht fast keine. Aber diese innere Stimme ist immer da.

"Oder ein Date absagen? Sorry, ich hab gerade meine Periode. Das macht fast keine. Aber diese innere Stimme ist immer da. "

Ich denke, wir sind als Gesellschaft erschöpft. Ich kenne wenige Frauen, die gelassen sind, die sagen; Ich habe Zeit. Ich habe Muße. Ich habe Freude an meinem Leben. Ich habe viel Lust in meinem Leben. Da kenne ich nicht so viele. Wir bewegen uns da auf dünnem Eis. Hier ist mein Lieblingstool: zyklisch zu leben.

Was denkst du über Zyklustracking mit dem Smartphone?

Ich nutze das lediglich um den Zyklustag nicht zu vergessen. Das ist auch der Punkt, den ich meinen Frauen in meinen Kursen zu Beginn erzähle. Der Zyklus Check: das ist simpel: An welchem Zyklus Tag bin ich heute? Was tut mir gut? Und was lasse ich heute weg? Und wenn ich mir täglich am Morgen diese Frage stelle, lebe ich zyklisch(er).

Und wenn man das mal einige Monate gemacht hat, dann bekommt man ganz schnell ein Gefühl für sich selbst. Und das tut gut. Wenn man z.B. immer um den Tag 20 aggressiv oder vielleicht traurig  ist, ist das doch eine konkrete Information. Denn dann weiß man das ja und dann kann sich seinen Alltag so einrichten, das man sich an diesem Tag Zeit nimmt, genau hinzuhören. Was macht mich aggressiv? Oder traurig? Welches meiner Bedürfnisse wird nicht gestillt? Und viel wichtiger; wie stille ich es? Das ist unser Job. Das macht kein anderer für uns. Da ist Frau selbst verantwortlich.

Smartphone tracken ja oder nein. Auf meiner HP kann Frau sich ein Zyklus Rad herunter laden. Und dann sollte sie auch mal die Eierstöcke haben, bspw. an den Zyklustagen 25-28 bei sich zu bleiben. Das Dinner, das Meeting mal abzusagen. Das ist das Schlaue am Ganzen.

Du hast einen wunderschönen Zykluskalender – Mondzeit Agenda 2020 – entworfen und herausgebracht. Wie kam es zu dieser Idee?

Ich habe nach wie vor eine altmodische Papier Agenda. Ich wollte jedoch eine in der sowohl der Mondzyklus als auch mein eigener Zyklus nebeneinander sind. Also habe ich gemeinsam mit meiner Schwester, die Grafikerin ist, diese Agenda entworfen und gebe diese nun bereits zum zweiten Male heraus.

Sie beginnt mit einer Einführung, was es heißt zyklisch zu leben. Wie Frau ihren Zyklus beobachtet. Und dann ist es ganz wunderbar, wenn man nach einem Jahr alle Zyklustage nachlesen kann.

Die Agenda kann dich in 2 Richtungen unterstützen: Erstens ganz einfach als herkömmlicher Terminplaner. Als Bsp. Man wäre am Eisprung, als am Tag 13,14 dann würde die schlaue zyklische Frau vor blättern, und nach ungefähr 2 Wochen – wenn sie angenommen einen 28 Tage Zyklus hat – schauen, was steht da alles auf dem Plan?

Wenn eine Frau einen ungefähr zyklischen Rhythmus hat, kann jede Frau einfacher planen. Heute am Eisprung, ihre Energie ist gerade am höchsten und dann in ungefähr 2 Wochen (Menstruation) was ist da los? Was möchte ich da gern machen? Wie kann ich das planen? Oder eben auch nicht machen?

Hast Du einen Tipp für den Alltag, um wieder zurück in meine Weiblichkeit zu finden?

Der ultimative Tipp ist einfach; Kenne deinen Zyklus. Jeden Tag. Finde deine Bedürfnisse heraus. Und dann nimm dich ernst in deinen Bedürfnissen und setzt die Dinge um.

Es ist verrückt, denn wir haben immer die Tendenz, uns viel zu große Ziele zu stecken. Ich persönlich habe nicht 5 Tage frei, während meiner Menstruation – Ich habe eine fünfköpfige Familie. Ich habe mein Business. Aber; Ich halte mir die Abende frei. Ich gehe bspw. früher ins Bett. Ich schau, dass ich ein gutes Buch lese. Ich mache mir ein Fußbad. Ich tue all diese kleinen Dinge, von denen wir immer meinen, dafür haben wir keine Zeit. Oder sie sind zu banal.

Und, ich habe bisher noch keine Frau getroffen, die sagte hat, ich spaziere zu oft. Das tut mir nicht gut. Nein, es ist oft das Gegenteil. Wir denken, wir haben keine Zeit für einen Spaziergang und tun es nicht. Andererseits haben wir täglich Zeit für Facebook oder Instagram.

Also es geht doch immer in Richtung Selbstliebe, Selbstfürsorge, Achtsamkeit weil wir doch tatsächlich – wer hätte es gedacht – die wichtigste Person in unserem Leben sind. Auch sein dürfen. Und dass es allein in unserer Hand liegt, wie wir unser Leben gestalten, damit am Ende nichts bleibt, was es zu bereuen gäbe.

Josianne Hosner

 

QUITTENDUFT.COM

MONDZEIT AGENDA

Josianne ist Dreifach-Mama und Expertin für den weiblichen Zyklus. Sie hilft Frauen, uns wieder an unseren Zyklus zu erinnern und gleichzeitig das neuerlangte Wissen für ein ausgewogen(er)es Leben zu nutzen. Lerne deine Ressourcen kennen und deinen Zyklus besser verstehen.

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