WAS TUN GEGEN SONNENBRAND?

Haut Sonnenbrand - CATRIN AND JACOB

Sonne satt, das hatten wir in den vergangenen Tagen. Jedoch, wie wir alle wissen: Sonne in Maßen tut gut,  sie steigert unser Wohlbefinden, unsere Lebensfreude und stimuliert die Abwehrkräfte und bildet sogar noch Vitamin D. Das Resultat von zuviel ist ebenfalls allseits bekannt: Sonnenbrand.

Die Sonne schickt 50% Licht, 44% Wärme und etwa 4% UVA- und UVB Strahlen. UVA- Strahlen sind hauptsächlich für vorzeitige Hautalterung, die UVB- Strahlen für Sonnenbrand verantwortlich. Generell solltest Du natürlich immer vorsorgen und Deine Haut ausreichend mit Sonnenschutzmittel (sowohl UV-A- als auch UV-B Schutz) schützen.

Gib Deiner Haut die Chance, sich an die UV-Strahlung zu gewöhnen. Sei in den ersten Tagen nur kurz in die Sonne. Für alle anderen Tage gilt: Halte Dich zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten auf.

WAS SAGT DER UV-INDEX AUS

Statt der Eigenschutzzeit arbeiten Biologen lieber mit dem UV-Index. Er gibt an, wie sonnenbrandgefährlich die tatsächliche UV-Strahlung ist. Die Werte reichen von 1 bis 12. Je höher der UV-Index, desto schneller kann es bei ungeschützter Haut zu einem Sonnenbrand kommen. Durch tagesaktuelle Messungen an verschiedenen Messstationen berücksichtigt der UV-Index (UVI) viele Einflussfaktoren. Unter anderem geografische Lage, Ozonschicht in der Atmosphäre, Tages- und Jahreszeit.

UTA WIRD NACH 20 MIN ROT. SARAH BRAUN

Hautärzte unterscheiden zwischen sechs verschiedenen Hauttypen. Im Umkehrschluss bedeutet das, je nachdem, welchem Typ man angehört, variiert die Eigenschutzzeit der Haut. Also die Zeit, in der die Haut sich selbst vor einem Sonnenbrand schützen kann. Denoch reagiert jeder Mensch individuell. Denn so können z.B. auf die Haut aufgetragene Duftstoffe, die Einnahme bestimmter Medikamente (Antibiotika), und diverse Hautkrankheiten die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Treten wir in den Sonnenschein, sieht unsere Haut regelrecht das Licht und reagiert.

Die Pigmentzellen der obersten Hautschicht enthalten dafür den Photorezeptor Rhodopsin, der sonst nur in der Netzhaut des Auges vorkommt. Rhodopsin reagiert vor allem auf UV-Strahlen – binnen Sekunden schütten die Pigmentzellen Kalzium aus, was wiederum die Produktion von Melanin in Gang setzt. Das Pigment Melanin schützt die Haut vor den zerstörerischen UV-Strahlen und lässt sie gebräunt aussehen. So betrachtet: ist dieser Vorgang eine einzigartige Schutzfunktion. Dennoch, bei starker oder langanhaltender Strahlung kommt die Melaninproduktion für einen wirksamen Schutz nicht schnell genug in Gang.

SONNENBRAND: DIE HAUT VERZEIHT NICHTS

Außerdem und wichtig; auch wenn Sonnenbrand verheilt, bleiben Folgen. UV-Schäden betreffen vor allem die Basalmembrander Haut. Das ist der Ort, an dem sich neue Hautzellen bilden. Bei Sonnenbrand, hohen, langanhaltenden oder sehr häufigen UV-Bestrahlungen kann es sein, dass die Erbgut-Reparatursysteme die Fehlerbeseitigung nicht zu 100 Prozent bewältigen. Einige DNA-Schäden bleiben also bestehen. UV-A-Strahlen (Solarium) tragen weniger zum Sonnenbrand bei. Sie dringen aber noch tiefer als UV-B in die Haut ein. Hier in der Tiefe zerstören sie Kollagen, also die elastischen Fasern, welche unsere Haut straff und unter Spannung hält. So fördert UV-A-Strahlen Faltenbildung.

Aloe Vera

ALOE VERA

Das Gel aus den Blättern der Wüstenpflanze besteht zu 90 Prozent aus Wasser, das verdunstet und dadurch kühlt. Dabei fördert es die Regeneration der Haut mit weiteren 270 Inhaltsstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren).

GRÜNER TEE

Unfermentierte, grüne Teeblätter sind reich an hautberuhigenden Gerbstoffen und Polyphenolen, die Rötungen lindern und Zellschäden vermindern: ein Tuch mit kühlem grünem Tee tränken, 15–20 Minuten auflegen.

LAVENDEL

Das Blütenöl ist antibakteriell, ohne zu reizen. Gegen die Schmerzen eines Sonnenbrands ist Lavendel somit ein idealer Helfer. 3–4 Tropfen Lavendelöl mit kaltem Mineralwasser in einen Zerstäuber füllen und auf die Haut sprühen.

RINGELBLUME

Die gelben Farbstoffe der Ringelblume fördert die Wundheilung auf sanfte Art. Für kalte Umschläge 4 TL Calendula-Essenz mit 1 Liter Wasser mischen.

SANDDORN

Die orangefarbenen Beeren sind nicht nur sehr gesund, sondern sie enthalten zellerneuernd wirkende Lipide. Wissenschaftliche Tests zeigen: Rötungen durch UV-Strahlen werden damit um 90 Prozent reduziert .

SALZ

Also gegen die Dehydrierung mixe Dir einen Iso-Drink aus 1 TL Salz, 7 TL Zucker, 200 ml Orangensaft, 800 ml Wasser.

SILICIUM

Als Gel oder Balsam wirkt es kühlend und entzündungshemmend. Außerdem saugt es Bakterien wie ein Schwamm auf. Auftupfen oder 1:4 mit Wasser verdünnt auftragen.

Thermalwasser

Kühlt und lindert Schmerzen wie Leitungswasser, enthält aber reizlindernde Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Haut das zurück geben, was sie durch die Sonneneinstrahlung verloren hat.

Quark

Stabilisiert das Hautmilieu mit Milchsäuren, pflegt mit Milchfett und kühlt leichten Sonnenbrand. Quark fingerdick auf ein Baumwolltuch auftragen und auflegen. Wenn der Wickel sich erwärmt, diesen einfach erneuern und ein zweites mal auflegen.

Statt der Eigenschutzzeit arbeiten Biologen lieber mit dem UV-Index. Er gibt an, wie sonnenbrandgefährlich die tatsächliche UV-Strahlung ist. Die Werte reichen von 1 bis 12. Je höher der UV-Index, desto schneller kann es bei ungeschützter Haut zu einem Sonnenbrand kommen. Durch tagesaktuelle Messungen an verschiedenen Messstationen berücksichtigt der UV-Index (UVI) viele Einflussfaktoren. Unter anderem geografische Lage, Ozonschicht in der Atmosphäre, Tages- und Jahreszeit.

Zur Orientierung: UVI 12 herrscht mittags am Äquator, der Region mit senkrechtem Sonneneinfall, bei wolkenlosem Himmel. In Deutschland erreichen wir im Hochsommer in der Regel maximal einen UVI von 8.

Etwa sechs Stunden nach einem zu langen Sonnenbad spüren wir Sonnenbrand. Schmerzhaft ist er nach 24 bis 36 Stunden. Hat es Dich stark erwischt, bilden sich Blasen. Was passiert in deiner Haut? Jetzt gehen  Zellen zugrunde und verlieren so ihren  Zusammenhalt, dass sich innerhalb der Stachelzellschicht in der Oberhaut Gewebsflüssigkeit sammelt. Nach etwa zwei Tagen beginnt die Haut sich zu schälen. Diese Abschuppung ist ein Zeichen der Selbstheilung. Bis zum vollständigen Abklingen des Sonnenbrands kann es jedoch ein bis zwei Wochen dauern.

WAS ALSO HILFT BEI SONNENBRAND?

Doch was hilft, wenn die Haut bereits zu viele schädliche Strahlen abbekommen hat, gerötet ist und bereits juckt? Generell gilt: Meide nach einem Sonnenbrand unbedingt die Sonne. Dennoch: tagsüber war noch alles ok, doch abends geht es los: Die Haut wird rot, heiß und schmerzt. Wenn Deine Haut großflächig gerötet ist, sich Blasen bilden und nässen, Du desweiteren unter Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Übelkeit leidest – ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Das sind Warnzeichen, die auf einen Hitzschlag hinweisen können.

Leichtere Fälle bekommst Du allein in den Griff. Nach einem Sonnenbrand solltest Du generell viel trinken, denn Dein Körper benötigt Flüssigkeit. Kälte lindert Beschwerden und drosselt den Blutfluss ins entzündete Gewebe, Feuchtigkeit entspannt und füllt deine ausgebrannten Reserven auf. Hier solltest Du jedoch aufpassen, falls Du durch die Sonne sehr erhitzt bist oder unter Herz-Kreislauferkrankungen leidest, solltest Du mit lauwarmem Wasser –statt mit kaltem- beginnen.

Die Internetseite des BfS informiert im Sommer über den voraussichtlichen UV-Index der folgenden Tage. Der UV-Index gibt die Stärke der sonnenbrandwirksamen Strahlung im Freien an: von niedrig (0 bis 2) bis extrem (11 und mehr).

Herzlich Catrin

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